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Erzgebirgsbahn: Arbeiten an Bahnstrecke verzögert

Ausbau Verkehrsverbund wartet auf Baugenehmigung

Dittersdorf. 

Dittersdorf. Die Erzgebirgsbahn wird vorerst weiterhin auf der Strecke von Chemnitz über Dittersdorf bis nach Aue durch das Zwönitztal rollen. Ursprünglich sollte der Zugverkehr auf der Linie am 30. Juni eingestellt werden. Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) wollte die Strecke ab dem Sommer fit für das Chemnitzer Modell machen. Ab Ende 2019 sollen Straßenbahnen von Chemnitz bis nach Aue rollen. Doch der Beginn der Arbeiten scheint sich zu verzögern. In ihren Fahrplänen informiert die Erzgebirgsbahn, dass sie die Linie bis zum 14. September weiter bedienen wird. Einen Tag später sollen dann die Bauarbeiten entlang der Strecke beginnen.

Bauarbeiten beginnen erst nach der Genehmigung

Eine Sprecherin des Verkehrsverbundes, der für die Linien des Chemnitzer Modells sowie für die Bauarbeiten zuständig ist, erklärte, dass Mitte September mit den vorbereitenden Arbeiten für den Ausbau begonnen werde. Dazu gehöre unter anderem der Bau von Zufahrten. Die eigentlichen Arbeiten könnten jedoch erst beginnen, wenn das Eisenbahnbundesamt die Genehmigung dazu erteile und dafür einen sogenannten Planfeststellungsbeschluss erlässt. Der Verkehrsverbund rechnet damit für Ende dieses Jahres. Ob dann, in der kalten Jahreszeit, die Bauarbeiten unmittelbar beginnen können, sei jedoch unsicher.

Der VMS lässt die Strecke von Chemnitz nach Aue ertüchtigen, damit künftig auch Straßenbahnen dort rollen können. Sie sollen halbstündlich bis nach Thalheim und stündlich bis nach Aue fahren. Entlang der Strecke entstehen mehrere neue Haltestellen, beispielsweise in Einsiedel. Zudem entstehen Querungsbahnhöfe sowie Pendlerparkplätze. Am Bahnhof in Dittersdorf soll unter anderem ein zweites Gleis gebaut werden, hinzu kommen die Sanierung von Brücken. Auch etliche Stellplätze werden entstehen.



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