Erzgebirgsrundfahrt: 161 Radler mit dabei

Radrennen Teilnehmer fahren 165 Kilometer durch den Landkreis nach Einsiedel

Der Kurs der Erzgebirgsrundfahrt führte auch durch Großwaltersdorf, wo eine Sprintwertung ausgefahren wurde. Foto: Knut Berger

Einsiedel. Die Erzgebirgsrundfahrt der Radsportler hat am Sonntag die Radsportfans in der Region begeistert. Die 38. Auflage des Radklassikers mit Start und Ziel vor dem Brauhaus in Einsiedel hat Vorjahressieger Raphael Freienstein vom Team Lotto- Kern- Haus nach 165 Kilometern für sich entschieden. Er setzte sich im Spurt einer 35-köpfigen Gruppe knapp gegen den Gaststarter Roger Kluge vom World Tour- Team Orica Scott und Marcel Fischer (Racing Students) durch.

Viele Zuschauer an der Strecke

Die 161 Akteure boten großen Sport auf der Fahrt durchs Erzgebirge, die als das schwerste Eintagesrennen Deutschlands gilt. Von Beginn an gab es Attacken, zwischendurch machte den Pedaleuren jedoch starker Regen zu schaffen Dennoch waren wieder sehr viele Zuschauer an die Strecke gekommen.

Noch 20 Kilometer vor dem Ziel lagen Christopher Hatz (Team Lotto- Kern-Haus) Jonas Rapp (Team Heizomat) und der Einzelstarter Johannes Schinnagel rund 1:40 Minuten ganz vorn. Doch 300 Meter vor dem Zielstrich in Einsiedel wurden die Ausreißer gestellt. "Das war am Ende eine ganz starke Teamleistung von uns. Angeführt von Robert Retschke, der in Chemnitz seine Laufbahn begann, haben wir die Spitzengruppe eingeholt", sagte der Sieger.

Ein Dank an die Veranstalter

Während Kluge die Fahrt vorrangig als hartes Training sah und sich am Ende über seinen 2. Platz freute, schickte der Drittplatzierte noch eine Botschaft an die Ausrichter vom Chemnitzer PSV: "Es gibt in Deutschland keine vergleichbare Tagesrunde über fast 170 Kilometer. Das zu organisieren, ist eine logistische Meisterleistung, die wir Radsportler sehr zu schätzen wissen. Es ist stark, was die Organisatoren leisten", sagte Fischer.