Erzgebirgsstadion braucht neuen "Vornamen"

Vertrag Sparkasse gibt das Namensrecht zurück, bleibt aber Hauptsponsor

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Andreas Stark (vorn) neben Bernd Keller bei der Grundsteinlegung der neuen Haupttribüne. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Der Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue ist auf der Suche nach einem neuen "Beinamen" für das Erzgebirgsstadion. Denn seit dieser Woche steht fest: Die Erzgebirgssparkassen gibt im Sommer das Namensrecht zurück. Grundlage dieser veränderten Situation ist ein neuer Vertrag mit einer Laufzeit bis Juni 2023. "Überraschend kommt die Entscheidung nicht", sagt Andreas Stark, der Beigeordnete des Landrates. Lediglich der Zeitpunkt habe den ein oder anderen verwundert.

"Ich denke, dass beide Seiten unternehmerische Entscheidungen getroffen haben", so Stark. Dass die Sparkasse auch zukünftig Hauptsponsor des erzgebirgischen Zweitligisten bleibt, sieht er als positives Zeichen: "Es war und ist ein Anliegen die Zusammengehörigkeit zu dokumentieren."

Sparkasse und Verein gehören zusammen

FCE-Präsident Helge Leonhardt betont: "Sparkasse und Verein sind tief in der Region verwurzelt. Viele unserer Fans sind auch Kunden der Erzgebirgssparkasse. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ist die logische Konsequenz daraus."

Und Roland Manz, der Vorstandsvorsitzende der Erzgebirgssparkasse sagt: "Der Verein ist ein wichtiges Aushängeschild unserer Heimat und macht diese bundesweit bekannt. Viele unserer Kunden identifizieren sich mit dem Verein und sind zu Recht stolz darauf, dass es dieser Verein bis in die 2. Bundesliga geschafft hat."

Neuer Sponsor ist da

Der Verein hat nun die Chance, einen Sponsor zu finden, der sich das Namensrecht sichert. Dabei sei es egal, ob er aus den Reihen der aktuellen Unterstützer kommt oder ein völlig neuer Partner gefunden wird. Ein neuer Name braucht natürlich die Zustimmung des Landkreises, der Eigentümer der Arena ist. Feststeht bereits, dass es auch zukünftig das Erzgebirgsstadion bleibt. Dieser Name gehöre zu den Grundprinzipien, an denen nicht gerüttelt werde, so Andreas Stark.