Erzieherberuf bietet Chancen für die Zukunft

Ausbildung 23 Interessierte besuchten die Buchholzer Waldzwerge

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Julia Schmiedel (l.) zeigt ihre Ausbildungsmappen. Auch Heike Schubert und Franziska Enderlein (hinten v. r.) freuen sich über das Interesse am Erzieherberuf. Foto: Ilka Ruck

Annaberg-Buchholz. "Ich finde es einfach schön, mit kleinen Kindern umzugehen", schwärmte Diana Misch und reihte sich damit ein in die Riege von 23 jungen Leuten, die zur Woche der offenen Unternehmen die Annaberg-Buchholzer Kindertagesstätte (Kita) "Buchholzer Waldzwerge" besuchten.

Bilden, erziehen und betreuen

Am Donnerstag war damit die "Quasselstube" gut gefüllt und alle lauschten den Erklärungen von Erzieherin Franziska Enderlein. Die Kita "Buchholzer Waldzwerge" ist eine Einrichtung der Stadt Annaberg-Buchholz. Zirka 100 Erzieherinnen und Erzieher sind bei der Stadt beschäftigt. "Allein die 'Waldzwerge' haben 13 Mitarbeiter inklusive einer Heilerziehungspflegerin als Einzelfallhelferin und der Leiterin Heike Schubert. Wir bilden, wir erziehen und betreuen die Kinder.

Was alles zum Beruf dazu gehört

Zu unserem Tagesablauf gehören Bildungsangebote, Spiel im Freien, aber ebenso der gemeinsame Morgenkreis. Erzieher müssen vor allem Verantwortungsbewusstsein haben und beobachten können. Ganz wichtig sind jedoch Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit", erklärte Franziska Enderlein.

Julia Schmiedel ist Praktikantin in der Kita. Sie hatte nach dem Realschulabschluss fünf Monate Krankenschwester gelernt und gestand: "Das hat mich nicht glücklich gemacht. Also absolvierte ich ein Freiwilliges soziales Jahr bei den 'Waldzwergen'. Da ist mir klar geworden; das ist mein absoluter Traumberuf."

Auch Maurer könnten Erzieher werden

Leiterin Heike Schubert weiß was alles dazu gehört, um den Erzieherberuf zu erlernen und sagte: "Die Ausbildung dauert mindestens fünf Jahre und man braucht dazu einen Vorberuf. Ideal wäre Sozialassistent, doch selbst Maurer würde gehen. Voraussetzung sind außerdem der Realschulabschluss oder das Abitur, das man auch während der Ausbildung nachholen kann. Hinzu kommt ein ärztliches Attest und ganz wichtig, ein Führungszeugnis ohne Eintrag."