Es geht um die Sicherheit

Bergbau Wismut setzt Sanierungsarbeiten fort

Die Sanierungsarbeiten der Wismut GmbH im Stadtgebiet Annaberg-Buchholz werden fortgesetzt. Bereits seit Mai 2013 ist der Projektträger des Freistaates für die Sanierung der sächsischen Wismut-Altstandorte im Bereich des Dörfler Weges aktiv. Nun beginnen Arbeiten im Ortsteil Kleinrückerswalde. Stadtsprecher Matthias Förster: "Hintergrund ist die Tatsache, dass dort zwischen 1947 und 1959 im Bereich der Schächte Uranus I, II und III der SAG/SDAG Wismut aktiv Bergbau betrieben wurde. Zum Teil wurden dabei Schächte unmittelbar an Gebäuden abgeteuft. Nach dem Ende des Bergbaus und dem Abbau der Bergwerksanlagen sind Tagesöffnungen durch die SDAG Wismut jedoch nur unzureichend verwahrt worden. Auch nachträgliche Sicherungsarbeiten erwiesen sich als nicht ausreichend, um das Gelände und die umgebende Bebauung nachhaltig zu sichern. Das haben umfangreicher Bohrarbeiten sowie Kamera-Befahrungen im letzten Jahr bestätigt." Um für Nachbarn, Bewohner und Nutzer der Flächen sowie für künftige Generationen die Sicherheit endgültig herzustellen, hat nun die Wismut als Projektträger die Verwahrung alter Grubenbaue im Bereich der Halde Uranus in Annaberg-Buchholz beauftragt. Die Arbeiten sollen bis Mitte 2017 abgeschlossen sein. Bis dahin werden noch bestehende Gefahren an den Schachtstandorten und unter der Uranushalde beseitigt. Im Zusammenhang mit den Sicherungsarbeiten sind ab dem 23. November kleinere Sprengarbeiten notwendig. Sie finden im Zeitraum zwischen 7 und 17 Uhr statt und werden jeweils mit Hornsignalen angekündigt. Betroffene Anwohner werden von der Firma vorher gesondert informiert. ru/pm