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Es ist vorbei: Das Spiel gegen Südkorea tat weh

Fussball Frustrierte Fußballfans im Festzelt am Fichtelberg

Oberwiesenthal. 

Oberwiesenthal. Endlose Enttäuschung stand den rund 250 Fußballfans in Oberwiesenthal gestern nach dem Spiel der deutschen National-Elf gegen Südkorea bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ins Gesicht geschrieben.

Unter ihnen befanden sich zahlreiche Wintersportler, wie der ehemaligen Weltklasse-Skilangläufer und heutige Trainer, René Sommerfeldt. Er war sogar mit seiner Familie gekommen und hatte sich extra beeilt, war vom Trainerlehrgang in München in Windeseile nach Hause geeilt, um pünktlich vor dem Anpfiff vor der Leinwand zu sitzen. Doch den Ausgang des dritten und alles entscheidenden Gruppenspiels hatte er so nicht erwartet.

"Es hatte sich zwar schon beim Spiel gegen Österreich im Vorfeld der WM angedeutet. Doch jetzt bin ich fassungslos", so der sichtlich enttäuschte Sommerfeldt nach dem Spiel. Seiner Ansicht nach hat sich die deutsche Mannschaft zu sehr auf die letzten Spielminuten verlassen, um irgendwie noch ein Tor zu schießen. Viele Gäste waren da schon nicht mehr im Zelt. Sie hatten es bereits nach dem ersten Tor der Südkoreaner verlassen und konnten die wie in Zeitlupe spielende Mannschaft, die dem Ansturm der Südkoreaner an dem Tag nicht gewachsen war, nicht länger ertragen.



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