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Es muss nicht immer digital sein

Entwicklung Fotozirkel beschäftigt sich mit alter Technik

Aue. 

Es ist alte Fototechnik mit der sich Grit Klippel-Alich, Clarika Hunger, Dagmar Flemming und Nadine Faber in ihrer Freizeit beschäftigen. Die vier Frauen vom Fotozirkel des Kulturhauses in Aue fotografieren mit althergebrachten Kameras analog. Die Filme werden in der Dunkelkammer selbst entwickelt. Grit Klippel-Alich hat so ein bisschen den Hut auf: "Meist hat man nicht das perfekte Foto. Irgendetwas hat man immer auf den Bildern, was man so nie wieder bekommt." Gerade die Bilder, die schief gehen, seien oftmals die ausdrucksstärksten. Clarika Hunger meint: "Der Reiz bei dieser Art des Fotografierens ist immer die Überraschung, was am Ende dabei rauskommt. Man freut sich wie ein Kind, wenn ein Bild gut gelungen ist." Heute muss immer alles schnell und digital zu bearbeiten gehen. Im Fotozirkel dagegen nimmt man sich Zeit. "Es ist alles Handarbeit und darauf legen wir Wert. Zudem hat die alte Technik heute Seltenheitswert", sagt Flemming, die die analoge Technik keinesfalls missen möchte: "Meist kommt die Inspiration erst dann, wenn man mit der Kamera loszieht." Gestaltungsspielraum habe man auch beim Entwickeln. "Es ist allerdings alles schwarz-weiß. Für mich sind das ohnehin die schöneren Fotos, aber das ist Ansichtssache", so Klippel-Alich. Nadine Faber bringt es auf den Punkt: "Wir fotografieren aus Spaß an der Freude. Es is für uns ein schönes Hobby." Die Kunst sei die Motiv-Idee an sich.



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