Es steht fest: Lößnitzer SB-Standort wird geschlossen

Entschluss Rückgang der Transaktionen sind belegbarer Fakt

Lößnitz. 

Lößnitz. An der Schließung des SB-Standortes der Erzgebirgssparkasse im Neubaugebiet in Lößnitz gibt es nichts mehr zu rütteln. Der Entschluss steht fest. Über die Hintergründe hat jetzt André Leonhardt, Unternehmenssprecher und Bereichsleiter Vorstandsstab der Erzgebirgssparkasse im öffentlichen Teil der jüngsten Stadtratssitzung in Lößnitz gesprochen. Wie Leonhardt erklärt, gibt es seitens der Sparkasse im Erzgebirgskreis 88 Standorte. Davon sind 54 Filialen, wo Mitarbeiter vor Ort sind und man unterhält in Summe 123 Geldautomaten.

20.000 Euro für Unterhaltung von einem Standort

Drei SB-Standorte werden jetzt geschlossen, einer in Thalheim, einer in Leukersdorf und der genannte in Lößnitz. "Es sind verschiedene Gründe, warum man diesen Schritt geht, aber zwei wesentliche Eckpunkte. Das eine ist das Kundenverhalten", so Leonhardt, der Zahlen auf den Tisch gelegt hat: "In den letzten vier Jahren haben wir einen Rückgang von Transaktionen an unseren Geräten von 14 Prozent. In der Goethestraße in Lößnitz sind es 20 Prozent." Um einen Geldautomaten zu unterhalten fällt einiges an Kosten an, schon allein für die Absicherung. Leonhardt spricht von 20.000 Euro im Jahr für einen Standort.

Alternativen stehen zur Verfügung

Der rein wirtschaftliche Betrieb eines Geldautomaten sei bei weitem nicht mehr bei allen Standorten gewährleistet, so Leonhardt. Man habe Alternativen und in Lößnitz den Vorteil eines zweiten Standortes in der Rudolf-Weber-Straße. Die Entfernung von 1,8 Kilometern vom Neubaugebiet aus gesehen, sei im Vergleich zu vielen anderen Standorten im Geschäftsgebiet nicht sehr groß. Was Alternativen angeht, so nennt er unter anderem die Möglichkeit, in einigen Geschäften, Bargeld abheben zu können. Man könne das elektronische Postfach nutzen und die telefonische Beratung.