Es wird spannend: Extrem-Enduro in Grießbach

Motorsport Dem Sieger winken 10.000 Euro Preisgeld

Peter Reuter, Max Weber, Frank und Maik Sieber, Falko Haase und Franz Sieber (von unten nach oben), bereiten 12 Streckenabschnitte die es in sich haben, seit einigen Monaten vor. Foto: Thomas Fritzsch

Grießbach. Der 21. Oktober steht in Grießbach im Zeichen des Motorsports. Bereits zum siebten Mal findet im Zwei-Jahres-Rhythmus dort das Extrem-Enduro Getzen Rodeo statt. Der Veranstalter, der Verein Getzen Rodeo im ADMV erwartet neben einigen tausend Zuschauern nationale und internationale Spitzenfahrer der Szene.

Videowand soll die optimale Sicht bieten

Heuer wurde erstmals der Termin für die Mega-Veranstaltung im Grießbacher Getzenwald auf einen Sonntag angesetzt und um sechs Tage vorverlegt, da es sonst zu Überschneidungen mit anderen Veranstaltungen kommen würde. Für die 7. Auflage haben sich die Veranstalter einiges Neues einfallen lassen. So werden Tribünen installiert, um den Zuschauern eine optimale Sicht zu bieten. Hinzu kommt eine Videowand, die zusätzlich diverse Blickwinkel auf das rasante Geschehen eröffnet. Neu ist auch das Standort des Fahrerlagers, das sich direkt im Firmengelände Mogatec GmbH befindet, anstatt wie bisher auf dem Sportplatz.

Aber auch in punkto Finallauf hat der Verein Neues in petto. So erwartet die besten zwölf Fahrer im Getzen Champ über 5 Runden eine komplett andere Strecke. Die fünf Fahrer, die die Nase kurz vor der schwarz-weiß-karierten Flagge vorn haben, müssen zusätzlich 200 knackige Meter ohne jegliche fremde Hilfe zurücklegen, um im Zielbereich als letzte Hürde die nahezu senkrechte Felswand hoch durch den Siegerbogen zu fahren. Wer als erster dort oben steht, ist der Getzen Champ. Und dem winken allein 10.000 Euro Preisgeld, insgesamt sind rund 22.000 Euro ausgelobt. Im Getzen Race werden vorher maximal 50 Extrem-Enduro-Sportler ein 2-stündiges Hauptrennen über 12 Stationen im Getzenwald absolvieren.

Neuer Standort erleichtert vieles

"Nachdem wir im Vorjahre bereits einiges an der Strecke gemacht haben, arbeiten wir seit der Zeitumstellung im Frühling jeden Montag und am Wochenende an der Strecke. Wir sind immer bis zu 10 Leute und liegen, was den Zustand der Strecke anbelangt, vom Stand der Vorbereitungen gut im Plan. Wir sind sehr glücklich über das befestigte Fahrerlager. Schon 2006, als alles begann, habe ich damit geliebäugelt. Denn auf dem Sportplatz mussten wir in der Vergangenheit bei Regen die Fahrzeuge rausschleppen. Der neue Standort erleichtert vieles. Neu ist auch, dass wir im Getzen Race gegen den Uhrzeigersinn fahren, im Getzen Champ dagegen im Uhrzeigersinn", so Vereinsvorsitzender Falko Haase.

"Wir haben auch darauf Wert gelegt, dass die Wege frei bleiben, damit die Zuschauer besser hin und her kommen. Vorher gab es viele Engstellen. Weiterhin wurde der Zielbereich in den Wald verlegt. Die Leute sind in der Vergangenheit nach der 4. Runde von fünf ins Ziel gerannt, um den Sieger zu sehen. Nun können sie alles bis zum Schluss anschauen und haben es nicht weit bis zum Ziel. Der Start des Getzen Race bleibt wie gehabt am Sportplatz und wird wie immer von Kanonendonner eröffnet. Das Finale wird dann an der "Speckschwarte" gestartet. Aber auch Samstag kann man schon viel erleben, wie die Startplatzauslosung", gab er als einer der Veranstalter erste Auskünfte.