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Europameisterin bleibt trotz Autounfall ehrgeizig

Entwarnung Kein Fragezeichen hinter dem EM-Start von Christina Schwanitz

Gelenau. 

Gelenau. Groß war die Aufregung, als Christina Schwanitz vor zehn Tagen bei einem Autounfall verletzt wurde. Inzwischen gibt Sven Lang, der Trainer der Kugelstoß-Weltmeisterin von 2015, allerdings Entwarnung. "Christina wird definitiv bei der Europameisterschaft in Berlin starten", sagt der Coach vom LV 90 Erzgebirge. Aktuell befindet sich die 32-Jährige im Trainingslager in Kienbaum, von wo aus sie in wenigen Tagen direkt zu den Titelkämpfen in der Hauptstadt aufbrechen wird.

Bis zur Qualifikation wieder fit

"Eine ideale Vorbereitung sieht natürlich anders aus, aber zum Großteil konnte das Training normal ablaufen", beschreibt Lang die Situation. Probleme bereite seinem Schützling weniger die Kapselverletzung am Daumen der Wurfhand. Vielmehr seien die Auswirkungen des beim Unfall erlittenen Schleudertraumas noch immer zu spüren. Da setzen der Trainer und Christina Schwanitz aber auf den Faktor Zeit, denn die Qualifikation der Frauen steht in Berlin erst am 7. August auf dem Programm. Lang hofft, dass die Probleme bis dahin fast vollständig abgeklungen sind.

Und auch Christina Schwanitz selbst gibt sich optimistisch. "Natürlich will ich gewinnen", sagt die frisch gebackene Mutter, die bei der Deutschen Meisterschaft mit einer Siegerweite von 20,06 Metern ein dickes Ausrufezeichen gesetzt hatte. Als Führende der europäischen Bestenliste könnte sie in Berlin zum dritten Mal in Folge den EM-Titel gewinnen. Ein Hattrick, der zuvor noch keiner Kugelstoßerin gelungen ist. Außerdem freut sich die LV-90-Athletin auf ihr "Heimspiel". Schließlich richtet ihr Verein am 17. August den Thumer Werfertag aus.



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