Ex-Bürgermeister arbeitet weiter an Chronik

Projekt Uwe Schneider recherchiert zu Jahren zwischen 1945 und 1990

Zwönitz. 

Zwönitz. Heimatforschung ist das Lebenselixier von Uwe Schneider aus Zwönitz. Momentan arbeitet der ehemalige Bürgermeister (1990-2008) am zweiten Teil der Zwönitzer Chronik.

Disziplin und engagierte Unterstützer als Geheimrezept

Disziplin ist dabei das Geheimrezept des Chronisten. "Montag bis Freitag arbeite ich jeweils 8 bis 15.30 Uhr und mache nur eine halbe Stunde Mittagspause", so der 75-Jährige. Und auch die Samstagvormittage verbringt er am Schreibtisch. Ein zweiter Grundpfeiler sind engagierte Helfer, die ihn in seinem Vorhaben unterstützen. So hält ihm seine Frau seit Jahren den Rücken frei und fährt mit ihm in die Archive.

Sein Sohn Tim hilft bei Problemen mit dem PC. Harald Schindler und Hans Geißler stehen ihm mit einem umfangreichen Bilderarchiv zur Seite, denn der zweite Teil der Chronik dreht sich um die Jahre von 1945 bis 1990. "Sie haben Jahrzehnte lang gesammelt und einen riesigen Bestand", sagt Uwe Schneider. Johannes Trommer und der schon genannte Harald Schindler übernehmen zudem das Lektorat.

Landespreis für Heimatforschung für ersten Teil der Chronik

Gesetzt wird die umfangreiche Chronik mit Zeitstrahl, Wissenstexten und vielen Anhängen von Peter Löffler. Geht es nach dem ehemaligen Bürgermeister wird die Chronik noch in diesem Jahr fertig gestellt. Für den ersten Teil der Chronik, die sich mit dem Zeitraum von der Gründung bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs beschäftigt, wurde Schneider 2016 mit dem Landespreis für Heimatforschung ausgezeichnet. Der Preis war mit 3000 Euro dotiert. Beispielhaft seien vor allem Form und Gliederung.