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Chemnitz

Exponate müssen der Sanierung weichen

Umbau Im Vorfeld wird das Bergbaumuseum in Oelsnitz beräumt

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Im Bergbaumuseum in Oelsnitz werden derzeit schwer Lasten bewegt. Mit Blick auf den Beginn der Umbauarbeiten im Frühjahr muss alles beräumt werden. Konkret für die beiden Haustechniker des Bergbaumuseums, zu denen Heiko Vieweger gehört, ist die aktuelle Situation nicht einfach. Zusammen mit zwei Helfern realisieren sie die Vorarbeiten.

Bei der Umräumung ist Kreativität gefragt

Um die Exponate zu beräumen, muss das kleine Team sehr kreativ sein, einfach die Sachen anheben und herausheben, das funktioniert nicht. Stellenweise hat man zu kleine Durchgänge und Öffnungen, sodass die Sachen demontiert, transportiert und dann wieder zusammengefügt werden müssen. Das sei das Problem, sagt Vieweger: "Wir reden in Summe von 350 Tonnen, die bewegt werden müssen. Es sind Exponate dabei, die allein schnell einmal zwischen fünf und 20 Tonnen wiegen." Unter anderem musste jetzt auch eine Grubenlokomotive umgesetzt werden. Die Arbeit ist keine leichte. Vieweger gesteht: "Es ist abends schon schmerzhaft und man fällt müde ins Bett."

Fürs Hobby bleibt dem gelernten Holzbildhauer aktuell keine Zeit, denn auch zuhause ist der zweifache Familienvater gerade am Umbauen und Sanieren, wie er erzählt. Da bleibt wenig Zeit, zum Ausruhen. Was das Bergbaumuseum angeht, habe man ein schmales Zeitfenster und es darf nichts schief gehen: "Das Problem ist, es ist nichts Standard ist, wo man sagt, das geht wie am Fließband." Es müsse alles gut überlegt und vorbereitet sein.



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