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Für den sächsischen Tourismus unverzichtbar

Freizeit Große Fülle an Erlebnis- und Erholungsmöglichkeiten im Erzgebirge

Eine reizvolle und unverwechselbare Landschaft, Menschen mit Herz, einzigartiges Flair - das sind nur drei Punkte, die das Erzgebirge auszeichnen. Hinzu kommen eine große Anzahl von Angeboten und Produkten, die dazu verleiten, im Erzgebirge Urlaub zu machen. "Dabei stehen wir innerhalb Deutschlands in einem harten Wettbewerb", sagt Doreen Burgold, Verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit beim Tourismusverband Erzgebirge (TVE). Derzeit belegt die Region zwischen Fichtelberg und Freiberg den vierten Platz, geht es um den Bekanntheitsgrad unter den deutschen Mittelgebirgen. Sie rangiert dabei nur kurz hinter dem Schwarzwald, dem Harz und dem Bayrischen Wald.

Viele Möglichkeiten für Besucher

Mit über drei Millionen Übernachtungen (Stand: 2017) ist das Erzgebirge eine der übernachtungsstärksten Regionen innerhalb Sachsens. Dabei sind die insgesamt 18 Millionen Tagesgäste pro Jahr, die unter anderem für einen Besuch eines Weihnachtsmarktes, eine Wander- oder Radtour beziehungsweise einen Bergwerksbesuch kommen, noch nicht mit eingerechnet.

Das Erzgebirge ist reich an Geschichte. "Es bietet daraufhin eine Fülle an Erlebnis- und Erholungsmöglichkeiten, ist ein Zugpferd für den sächsischen Tourismus", so Doreen Burgold. Und nicht zuletzt für die heimische Wirtschaft. Neben dem Gastgewerbe profitieren auch der Einzelhandel und der Dienstleistungsbereich von den Gästen, die statistisch gesehen pro Tag rund 34 Euro hier ausgeben und, wenn sie übernachten, etwa drei Tage in der Region verweilen. "Erlebnisheimat Erzgebirge" ist die Dachmarke seit 2011 überschrieben. Darunter gibt es eine Reihe von touristischen Projekten und Produkten, um die Reiseregion Erzgebirge national und international zu stärken.

Tourismuschefin lobt das Engagement

"Die große Verwaltungsstruktur, die durch die Kreisgebietsreform zustande gekommen ist, kam und kommt unserer Arbeit zugute. Wir in unserem Verbandsgebiet denken sogar in noch größeren Strukturen", sagt TVE-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. Vorteile für die Arbeit des Verbandes sieht sie unter anderem in der Infrastruktur. "Unsere Projekt schließen von jeher größere Räume ein. Da ist es von Vorteil, wenn man nur einen Ansprechpartner hat", sagt sie. Die Tourismuschefin lobt den Erzgebirgskreis für dessen Engagement: "Für die Landkreisverwaltung hat der Tourismus einen extrem hohen Stellenwert. Der Erzgebirgskreis zahlt den höchsten Verbandsbeitrag und unterstützt unsere Arbeit sehr intensiv."

"Die durch den Tourismus bedingten Steuereinnahmen belaufen sich im Jahr 2016 auf 83,5 Millionen Euro. Davon fließen erhebliche Beträge durch dem Länder- und kommunalen Finanzausgleich auch wieder an unsere Kommunen im Erzgebirge zurück. Ein wichtiges Argument, um alle Kommunen von der 'freiwilligen Leistung Tourismus' zu überzeugen", sagt Landrat Frank Vogel. Zukünftig wird ein besonderer Fokus der Tourismuswerber auf der Entwicklung von Produkten für den Ganzjahrestourismus und der Gewinnung neuer Zielgruppen liegen. "Unsere Aufgabe ist es, zunehmend mehr winter- und schneeunabhängige Angebote zu entwickeln und zu vermarkten", sagt Veronika Hiebl.

Tourismus und TVE in Zahlen

- 3 Millionen Übernachtungen/Jahr

- 18 Millionen Tagesgäste/Jahr

- 20.500 Gästebetten

- 24.260 Beschäftigte im Tourismus

- 890 Millionen Euro Bruttoumsatz/Jahr

- 365 TVE-Mitglieder

- 17 TVE-Mitarbeiter

Dieser Artikel ist in der Sonderzeitung "Zusammen für eine starke Region - 10 Jahre Erzgebirgskreis" erschienen.



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