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Chemnitz

Für Fans, die ihren Verein fördern

Einweihung Fan-Idee wird umgesetzt, Förderturm steht hinter Westtribüne

Aue. 

Aue. Der Förderturm passt ans Erzgebirgsstadion wie die Faust aufs Auge und auch die Metapher sitzt. Mit dem Förderturm wurde im Erzgebirge einst das Erz gefördert. Aber auch die Fans und Sponsoren fördern - nämlich ihren FC Erzgebirge Aue. Daher ist die Doppeldeutigkeit des Bauwerks, der ab sofort die einstige Wall of Fans ersetzt, wirklich bemerkenswert. Für 194,60 Euro können sich Einzelpersonen, Vereine und Fangruppen eine Seilfahrtsmarke kaufen. Der festgesetzte Betrag ist dabei kein Zufall, sondern ein Verweis auf das Gründungsjahr. Ganz bewusst haben die Verantwortlichen aus der Arbeitsgruppe sich auch gegen Abstufungen entschieden. "Das passt so viel besser zu einem Kumpelverein", bemerkte Sören Schneider, der zum Team gehörte. "Es zieht sich alles wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt", so Schneider.

Unterstützer ziehen auf Förderturm um

Die Idee zum Förderturm hatte Dietmar Klein aus Lengenfeld. Der Fan des FC Erzgebirge Aue trug diese vor und stieß damit auf offene Ohren. Sören Schneider: "Da gab es auch keine zwei Meinungen." Natürlich sind alle einstigen Unterstützer, die sich bereits auf der Wall of Fans verewigt hatten, mittlerweile umgezogen und im unteren Drittel des Förderturms zu finden. Natürlich ziert ein großes Vereinsemblem den Turm, der sich hinter der Westtribüne direkt neben der markanten Eingangstreppe befindet.

Einweihung am letzten Spieltag 2019

Ab dem Frühjahr 2019 hat die Arbeitsgruppe an der Umsetzung der Idee gefeilt. Insgesamt waren 13 Firmen am Bau des Förderturms beteiligt. Eine Tafel verweist auf deren Unterstützung. Eingeweiht wurde der neue Förderturm am letzten Spieltag des vergangenen Jahres. Während Mettenschicht durfte Dietmar Klein das lila Band durchschneiden.