Über 20.000 Besucher, darunter gut 7.000 Kinder. Mehr als 50 Filmschaffende. 35 Filme aus 17 Ländern. Das sind einige der Zahlen, mit denen sich das Internationale Märchenfilm-Festival fabulix 2025 beschreiben lässt. Für Organisationsleiterin Kristin Baden-Walther sind sie Anlass für ein positives Fazit: „Wir Gastgeber blicken sehr zufrieden auf die vierte Auflage dieser besonderen Kulturwoche zurück. Nach der Corona-Zeit konnte fabulix wieder mit einem hochwertigen Programm stattfinden und im August zwischen Kät und Weihnachtstrubel einen farbenfrohen kulturellen Akzent setzen.“
Treffpunkt für Märchenfilm-Fans
Für fünf Tage wurde die Bergstadt zum Treffpunkt der Märchenfilm-Fans. Familien aus der Region und darüber hinaus nutzten die Gelegenheit, Filme zu sehen und mit Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig brachte das Festival Gäste aus verschiedenen Regionen dies- und jenseits des Erzgebirgskamms zusammen. Die Grundidee geht auf Festivaldirektor Filip Albrecht und Oberbürgermeister Rolf Schmidt zurück, die fabulix gemeinsam initiierten. Beim Programm setzte das Festival erneut auf Vielfalt und Authentizität. So wurde der tschechische Wettbewerbsbeitrag „Zlátovláska“ (Prinzessin Goldhaar) im Originalton mit eingelesener deutscher Übersetzung gezeigt. Gleichzeitig bot sich Besuchern die Gelegenheit, Schauspieler, Produzenten, Regisseure, Komponisten und Requisitenkünstler persönlich zu treffen.
Starkes Netzwerk aus Sponsoren und Ehrenamtlichen
Hinter dem Festival steht ein breites Netzwerk. „Rund 140 Sponsoren und Förderer haben geholfen, diese Veranstaltung mit vergleichsweise niedrigen Eintrittspreisen möglich zu machen“, sagt Kristin Baden-Walther. Zu den Hauptpartnern gehören die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Ernsting-Stiftung und die Stadtwerke Annaberg-Buchholz. Hinzu kommen zahlreiche regionale Unternehmen und Geschäfte, die mit Geld- oder Sachspenden sowie Dienstleistungen unterstützten. Außerdem engagierten sich mehr als 150 Bürger, Rathausmitarbeiter und Vereinsmitglieder ehrenamtlich – der weiteste Helfer reiste dafür sogar aus Kiel an. Zu den langjährigen Unterstützern zählt die regionale Berichterstattung. „Unsere Medienpartner begleiten fabulix seit vielen Jahren sehr aufmerksam“, so Baden-Walther. Der BLICK steht dem Festival seit der Premiere 2017 zur Seite und berichtet ebenso wie die Freie Presse regelmäßig über Vorbereitung und Verlauf.
Teil des vielfältigen Kulturangebots
Die Leiterin des kommunalen Kulturzentrums Erzhammer betont dabei, dass fabulix ein glanzvoller Teil des vielfältigen Kulturangebots der Stadt ist. Auch andere Veranstaltungen stoßen auf großes Interesse. So besuchten die Ausstellung „30 Jahre – 30 Welten“ im Januar mehr als 3.000 Gäste. Die 33. Schnitzertage am 7. und 8. März verzeichneten ebenfalls großen Zuspruch und monatlich nehmen im Durchschnitt rund 1.000 Teilnehmer an etwa 40 Kursangeboten im Erzhammer teil.
Medienpräsenz unterstützt die Kulturarbeit
„Dass viele Menschen davon erfahren, liegt auch an der intensiven Begleitung durch regionale Medien im Print- und Onlinebereich. Vielen Dank!“, sagt Kristin Baden-Walther. Das Festival fabulix zeigt damit, wie Kulturveranstaltungen durch Engagement, Vielfalt und Medienpräsenz nachhaltig in der Region verankert werden können.
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