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Fahrer wie Edward Hübner skeptisch

Reform Jetzt ist es offiziell: Die Enduro-WM wird grundlegend umgekrempelt

Der Promotor ABC Communication und FIM haben ihr Vorhaben für die kommende Saison 2016 bereits beim vorletzten Lauf Mitte Juli im belgischen St. Hubert Presse und Fahrern vorgestellt. Demnach soll die Enduro-Weltmeisterschaft um die neue Klasse EnduroGP erweitert werden, in der zum Premierenjahr die ersten vier Fahrer der Klassen E1 bis E3 startberechtigt sind und um den höchsten Titel ringen werden… In der ersten Saison der Einführung wird hierfür der jeweilige WM-Stand der Fahrer zugrunde gelegt, der nach dem drittletzten WM-Lauf im italienischen Rovetta Mitte Juni vorherrschte. Edward Hübner aus Penig (27 Jahre), der bei seinen WM-Auftritten durch das KTM Werksteam Farioli mitbetreut wird: "Im Zuge des letzten WM-Laufes gab es ein Meeting, bei dem die aktiven Fahrer der WM über die Pläne informiert wurden. Demnach wird es nun eine EnduroGP-Klasse geben, die sich zusammensetzt aus den 4 schnellsten Fahrern der jeweiligen Klassen. Zudem werden 4 Wildcards vergeben, so dass es schließlich 16 Fahrer sind. Für andere Fahrer, wie für mich, wird sich kein Unterschied ergeben. Wir werden auch weiterhin das WM-Prädikat in unseren Klassen haben. Hinzu kommt mit aller Wahrscheinlichkeit, dass die 3 Weltmeister von 2016 dann aufsteigen werden, während die letzten Drei die Königsklasse verlassen müssen. Meine Meinung zu der neuen Klasse ist, dass es der falsche Weg ist. Diese Auffassung tragen nahezu alle Fahrerkollegen. Die Klassen sollten in der Form beibehalten werden, es sollte aber dazu einen Championatstitel geben, wie es auch schon einmal vor Jahren praktiziert wurde."



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