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Fairplay ist nicht nur Sache des Sports

Das Wort zum Sonntag von Peter Wiechmann

Die Olympischen Spiele sind Geschichte, nur die Paralympioniken haben die Flamme noch einmal auflodern lassen. Der alltägliche Wettkampfsport geht weiter, Biathleten kämpfen um Punkte, Skispringer gehen über den Bakken und nicht nur in der Bundesliga kämpfen Mannschaften gegen den Abstieg. Im Sommer ist es wieder soweit. Die FIFA-Weltmeisterschaft wird Millionen von Menschen rund um den Erdball in Fußballfieber versetzen. Austragungsort der WM-Endrunde 2014 ist Brasilien. Da wird Fairplay erwartet: War der Ball im Tor? War es wirklich ein Foul des Gegners?

Über Fairplay ist auch in diesem Jahr wieder viel diskutiert worden. Der Geist des Sports scheint manchmal durch Abwesenheit zu glänzen. Der Ruf des Sports hat ziemlich gelitten. So wirkt Fairness manchmal wie Arznei mit Risiken und Nebenwirkungen.

Die Gesetze des Fairplays gelten nicht nur im Sport. Sie gelten auch für unseren Alltag. Steuersünder können ebenfalls ein Lied davon singen. Und auch bei der Vergabe von Baulosen soll es nicht immer mit rechten Dingen zugehen.

Auch im Glauben soll Fairplay nicht abseits stehen. Anpfiff für Gerechtigkeit. Fairplay für 90 Minuten ist zu wenig. Die ganze Welt ist das Trainingsfeld für Recht und Gerechtigkeit.