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Fakultät bildet praxisnah aus

Hochschule Studium Abbrecher-Quote in Schneeberg ist sehr gering

In der Angewandten Kunst Schneeberg, einer Fakultät der Westsächsischen Hochschule Zwickau, bildet man sehr praxisnah aus. "Die Sollzahl der Einrichtung liegt bei 62 Einschreibungen pro Jahr. Wir realisieren meistens knapp unter 40", erklärt Dekan Prof. Dr. Thomas Pöpper und ergänzt: "Nicht jeder Bewerber, der sich für geeignet und talentiert hält, ist es auch. Wir haben als einzige Fakultät der Westsächsischen Hochschule Eignungsprüfungen und die brauchen wir auch. Das sichert eine sehr geringe Abbrecher-Quote. Die jungen Leute beenden ihr Studium zu 98 Prozent." Der Bundestagsabgeordnete Günter Baumann (CDU), der einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Textiltechnologie hat, sagt: "Schneeberg ist eine sehr kleine Hochschule. Es ist mir wichtig zu sehen, wie die Schule läuft, welche Probleme es gibt und wo Politik tätig werden muss." Man wolle alles tun, dass der Standort langfristig für die Region erhalten bleibt. Es sei nichts akut, aber man müsse aufpassen. Kerli Saar aus Estland, die Germanistik studiert hat, konnte Deutschland im Rahmen eines Internationalen Parlaments-Stipendium des Deutschen Bundestages kennenlernen und hat die Fachhochschule besucht. Die 27-jährige sagt: "Man hat das Gefühl, man kennt jeden. Es ist interessant, sich im Erzgebirge umzuschauen." In der Fachhochschule hat sie auch einen Blick in ein Zimmer voller alter Webstühlen geworfen: "Solche Maschinen kenne ich auch aus Estland. Meine Mutter hat früher Teppiche hergestellt."



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