• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Familiärer Charakter soll bewahrt werden

Musik Erzgebirgische Liedertour lockte am Sonntag tausende Gäste

Erzgebirge. 

Seit fünf Jahren veranstaltet die Baldauf Villa in Marienberg die Erzgebirgsiche Liedertour. Jedes Jahr gibt es dabei eine andere Strecke entlang des Erzgebirgskammes. Die Zahl der Gäste die daran teilhaben wollen ist inzwischen auf mehrere Tausend Personen angewachsen. Trotzdem ist alles irgendwie gemütlich und familiär und vor allem echt erzgebirgisch. Mundart und erzgebirgisches Liedgut werden gepflegt, kaum irgendwo sonst kommen Musiker und Gäste so nah zusammen, man kennt sich, lacht und singt gemeinsam.

Auch die Musiker sind irgendwie eine große Gemeinschaft, die am Abend nach der Tour noch lange zusammen sitzt. "Ich freue mich, dass sich die Liedertour diesen Charakter bewahrt hat", so Initiatorin Constanze Ulbricht. Viele Gäste kommen jedes Jahr wieder, und fahren dafür auch gern einmal ein paar Kilometer. So wie Babett Schortmann, aus Auerbach: "Wir waren im letzten Jahr schon dabei und so begeistert, dass wir überall davon erzählt haben." Der Begeisterung konnte auch das regnerische Wetter in diesem Jahr keinen Abbruch tun. "Dafür konnte man ja immer mal auf den Zug ausweichen und auch die Fahrt mit der kleinen Bahn war ein Erlebnis, denn auch hier gab es ja Musik", meinte sie. Dafür sorgten Jörg Heinicke und seine Musiker, indem sie von Wagen zu Wagen gingen und dort Stimmung machten. Auch Ralph Siebenborn aus Pobershau sagte: "Das Wetter macht eigentlich gar nichts, wenn die Stimmung gut ist."

Für das nächste Jahr hat sich das Team um Constanze Ulbricht bereits ein neues Ziel für die Tour ausgesucht. Es soll in den "Bandoneon-Winkel" in Richtung des Auersberges gehen.



Prospekte