Familienfeier kann kommen

Fußball Nicky Adler vom FC Erzgebirge Aue freut sich auf Weihnachten

Aue. 

Nur noch das Spiel am Samstag gegen die SG Sonnenhof Großaspach, dann dürfen auch die Fußball-Profis des FC Erzgebirge Aue in Weihnachtsstimmung kommen. Stürmer Nicky Adler freut sich auf die Nestwärme im Schoss der Familie: "Ich werde die Weihnachtstage bei meiner Familie in Leipzig verbringen - endlich wieder einmal nach Jahren. Ich freue mich auf diese Zeit, weil es für mich einfach schön ist, wieder zuhause zu sein." Zu den Traditionen bei Adlers gehört eine große Familienfeier. "Meine Mama hat eine Schwester. Mit ihr und ihrer Familie sowie mit meinen Großeltern feiern wir zusammen. Es ist schön, dass an einem solchen Tag alle zusammenkommen", sagt der Stürmer, der im Sommer vom SV Sandhausen ins Lößnitztal wechselte. Bevor es bei Adlers die Geschenke gibt, wird im Familienkreis gesungen.

Ein spezielles Lieblingsweihnachtslied hat der sympathische Fußballprofi nicht. Er genießt, wenn die verschiedenen Stimmlagen aufeinander treffen. Was an Heiligabend und an den Weihnachtstagen aufgetischt wird, weiß Adler noch nicht, ist sich aber sicher, dass vieler Leckereien seinen Gaumen kitzeln werden: "Es gibt verschiedenes: Wild, Karpfen, aber auch den klassischen Kartoffelsalat mit Bockwurst." Abergläubisch rund ums Weihnachtsfest und den Jahreswechsel ist der gebürtige Leipziger nicht. Auf die Krapfenschuppe, die man sich ins Portemonnaies legt, damit im nächsten Jahr das Kleingeld stimmt, verzichtet er großzügig: "Unser Leben ist ja sowieso schon von Ritualen bestimmt, aber das ist dann ein bisschen zu viel, das muss nicht sein", lacht der Sachse, der die Traditionen des Erzgebirger rund um die Weihnachts- und Adventszeit sehr schätzt. "Ich bin es auch nicht anders gewohnt, da ich im Umkreis Familie habe. Ich finde es eine sehr schöne Zeit, gerade mit den ganzen Schnitzereien und Schwibbogen."

Da bummelt Nicky Adler besonders gern durch die Stadt und genießt die herrliche Atmosphäre, die durch die festlich geschmückten Fenster entsteht. Bei ihm im Fenster in Aue allerdings steht kein Schwibbogen: "Dafür aber bei meinen Eltern in Leipzig - in jedem Fenster einer."