Familienspaß und Sport in einem

WiDiGo-Megathlon Neue Veranstaltung verbindet alle drei Gornauer Ortsteile auf eine besondere Weise

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Anna Hauck und ihr dreijähriger Sohn Anton testeten im Vorfeld der Premiere des WiDiGo-Megathlons schon einmal den Reifen-Parcours. Foto: Andreas Bauer

Gornau. Nur noch wenige Tage und dann ist es soweit: Am kommenden Samstag erlebt der WiDiGo-Megathlon seine Premiere. Ihren Namen verdankt die außergewöhnliche Veranstaltung, die Kultur und Sport vereint, den drei Gornauer Ortsteilen. Von Witzschdorf aus geht es nach Dittmannsdorf und Gornau, ehe der Weg zurück nach Witzschdorf führt.

Um den unterschiedlichen Ansprüchen der Menschen gerecht zu werden, stehen zwei unterschiedliche Runden zur Auswahl. Zu absolvieren sind dabei jeweils sechs Sonderprüfungen. Während die lange Version des WiDiGo mit einer Länge von 20 Kilometern eher den Sportlern liegen dürfte, besitzt die kurze Variante (10 km) einen eher familiären Charakter. Statt zu rennen, können die Teilnehmer hier walken oder wandern.

Veranstaltung soll Gornau helfen

Für den kleinen WiDiGo hat sich auch René Hauck entschieden. "Das dürfte die perfekte Runde für meine Frau und unsere beiden Kinder sein", sagt der Lokalmatador, der selbst zur Vorbereitung beigetragen hat. So hat er rund 150 große Reifen herbei gebracht, die in den drei Gornauer Ortsteilen als Teil eines Hindernis-Parcours verwendet werden. "Das wird bestimmt lustig", sagt Hauck voller Vorfreude auf die Premiere.

Der Speditionsinhaber ist überzeugt davon, dass der WiDiGo-Megathlon eine tolle Veranstaltung wird, die dem Ort weiterhilft. "Es wird für die gesamte Familie etwas geboten. Außerdem rücken die Ortsteile näher zusammen, denn Vereine und Kitas kooperieren miteinander", nennt er Gründe für seine positiven Erwartungen. Nicht zuletzt werde dadurch auch der Bekanntheitsgrad von Gornau gesteigert, denn auch Leute aus anderen Orten sind herzlich willkommen.

Und die Zahl auswärtiger Teilnehmer soll in den kommenden Jahren weiter steigen, denn der WiDiGo werde auf jeden Fall eine Fortsetzung finden. "So etwas spricht sich ja auch herum", sagt René Hauck, der den Start kaum erwarten kann.