Fanbus nach FCE-HSV-Spiel beschädigt

blaulicht Feuerwehr muss Hauptstraße räumen

Aue-Alberoda/Schweizertal. 

Aue-Alberoda/Schweizertal. Gegen 16:45 wurde die Feuerwehr unter dem Stichwort "Sicherungsarbeiten" zu einer Bushaltestelle auf der Hauptstraße des Auer Ortsteils Alberoda gerufen. Es befand sich eine beachtliche Menge Glasscherben auf der Straße. Nach ersten Zeugenaussagen, sollen die Scherben von einem Fanshuttle, der auf dem Weg vom Stadion zum Bahnhof war, stammen. Die scheiben wurden Wohl von den, sich darin befindlichen Fans selbst eingeschlagen. Vom Fanbus welchen Teams ist momentan noch nicht bekannt.

Einsatz der Polizei Chemnitz zum Fußballspiel

Die Polizeidirektion Chemnitz führte heute mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei einen Polizeieinsatz anlässlich des Fußballspieles in der 2. Bundesliga zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem Hamburger Sportverein durch.

Die Anreise der Fußballfans verlief störungsfrei. Die rund 2 500 Fans aus Hamburg nutzten überwiegend Busse, Kleinbusse sowie Pkw, um zum Spiel nach Aue zu gelangen. Reichlich 400 Gästefans waren zudem mit der Bahn angereist. Sie wurden mit Shuttlebussen vom Bahnhof zum Stadion gebracht. Rund 150 Heimfans nutzten ebenfalls die Bahn. Der überwiegende Teil reiste individuell, vorranging mit Pkw, an. Ihnen standen an den bekannten Parkplätzen sowie vom Bahnhof ebenfalls Shuttlebusse zum Stadion zur Verfügung.

Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie räuberischen Diebstahls aufgenommen

Die Abreise der Fußballfans verlief störungsfrei. Im Zuge der Abreise musste gegen 14.40 Uhr die B 169 zwischen dem Stadion und der Ortslage Lössnitz für den Fahrverkehr gesperrt werden. Die Sperrung wurde gegen 15.55 Uhr wieder aufgehoben Im Einsatzverlauf wurden nach fünf fußballtypischen Vorfällen strafrechtliche Ermittlungen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie räuberischen Diebstahls aufgenommen. Insgesamt waren heute 485 Einsatzkräfte in die Absicherung des Fußballspiels eingebunden. Zudem sicherten rund 20 Beamte der Bundespolizei die An- und Abreise der Fans per Bahn ab. Im Rahmen des Projektes zur koordinierten Öffentlichkeitsarbeit über grenzüberschreitende Polizeizusammenarbeit hospitierten auf Einladung der Polizeidirektion Chemnitz die Projektpartner aus Zwickau, Karlsbad sowie aus Most beim Polizeieinsatz zum Fußballspiel.