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Fantastisches aus Klassik und Jazz

Interview mit Matthias Bantay, Künstlerischer Leiter des Musikfestivals

Wenn vom 13. bis 16. August auf Schloss Schlettau das Musikfestival "2000 + 1 Nacht - Fantastisches aus Klassik und Jazz" steigt, dann erwartet die Besucher ein Feuerwerk an musikalischen Höhepunkten. Matthias Bantay ist Solo-Cellist bei der Erzgebirgischen Philharmonie Aue und zugleich der Künstlerische Leiter des Musikfestivals. BLICK sprach mit ihm über den Event:

Was bietet das Festival und wer unterstützt es?

Ich bin seit 20 Jahren mit dem Schloss Schlettau verbunden und seit 1997 organisiere ich als Mitglied im Schlossförderverein gemeinsam mit Dieter Rausendorff die ganzjährige Reihe "Musik und Literatur im Rittersaal". Das Musikfestival startet diesmal in seiner 13. Auflage und es wird ein außergewöhnliches Festival mit hochkarätigen Konzerten und Musikern. Doch ohne unsere Unterstützer wie die Erzgebirgssparkasse, die Sparkassenstiftung, den Kulturraum, das Landratsamt, die Stadtwerke und die Freie Presse, wäre ein solch außergewöhnlich hochangebundenes Programm nicht möglich.

Worauf dürfen sich die Zuhörer besonders freuen?

Das Thema ist "Grenzgänge zwischen Klassik und Jazz und zwischen Wort und Musik", und das sagt eigentlich alles. Vier Tage lang werden große Namen aus den beiden Genres Klassik und Jazz sowie Weltmusik erwartet. Dabei trifft Cello auf Klezmer, die traditionelle jüdische Volksmusik und die temperamentvolle ungarische Zigeunergeige auf die Klassiker Saxophon und Klavier sowie europäische Romantik auf Folksongs aus aller Welt. Alles interpretiert von namhaften Solisten und Ensembles, durchweg bereits mehrfach preisgekrönt. Das Eröffnungskonzert "Aus der neuen Welt" am 13. August, ist eine Hommage an Antonín Dvorak und wird von der Pianistin Egle Staskute, der Geigerin Liv Migdal sowie Musikern der Deutschen Staatsphilharmonie, des Münchner Rundfunkorchesters, des Bayerischen Staatsorchesters und der Erzgebirgischen Philharmonie gestaltet. Dazu rezitiert Schauspieler Udo Prucha passende Gedichte. Was ist ihr Geheimtipp?

Mein Lieblingskonzert ist das furiose Abschlusskonzert mit dem Vokalensembles "amarcord". Die fünf Musiker brillieren mit unverwechselbarem Klang, atemberaubender Homogenität und einer gehörigen Portion Charme und Witz. Das Repertoire ist facettenreich und breitgefächert. Freuen darf man sich auch auf die Kombination von Klezmer und Cello mit Giora Feidman, aber ebenso auf den ungarischen Geiger Jozsef Lendvay. Doch ganz egal, welches Konzert man sich aussucht, jeder Abend wird spannend. Deshalb empfehle ich den Gästen, nicht nur ein Konzert zu besuchen, sondern die Vielfalt mehrfach zu erleben. www.schloss-schlettau.de



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