Favoriten geben sich keine Blöße

Motorsport 13. Int. ADAC Sachsen Supercross sahen 9.850 Zuschauer

Mit dem Gesamtsieg an beiden Tagen des US-Amerikaners Jace Wayne Owen (Königsklasse SX1) und dem Franzosen Yannis Irsuti (SX2) endete die 13. Auflage des Int. ADAC Sachsen Supercross in der Chemnitz Arena. Chemnitz wartete dabei mit dem mit 400 Metern längsten Parcours bei der 3. Station des ADAC SX Cup nach Stuttgart und München und schließlich Dortmund, der letzten Station im Januar, auf. Voller Erwartung war auch der Schneeberger Dominique Thury (Klasse SX1) zum Heimrennen, das an zwei Tagen 9.850 Zuschauer begeistert verfolgten, gefahren. Doch ein Sturz im Freitagfinale der besten 15 machte die Hoffnung auf einen Podestplatz jäh zunichte. Der letzte Hügel des "Waschbrettes" war Thury dabei zum Verhängnis geworden. Die Pechsträne nach der zunächst starken Qualifikation hielt auch tags darauf an. Im Halbfinale war der einzige deutsche Fahrer in der erstklassig besetzten Klasse bis wenige Meter vorm Ziel im Zweikampf um Platz 5, der berechtigte zum direkten Einzug ins Finale, nach einem Sturz mit einem Kontrahenten im Zielbereich zunächst um Haaresbreite gescheitert. Ein Raunen ging durch die Massen, als der Lokalmatador mit Platz 6 vorlieb nehmen musste und weiter bangen musste. Im Hoffnungslauf mühte sich Thury, dessen Fans ihn lautstark weiterhin nach vorne tragen wollten, zwar nach Leibeskräften, doch kam er nach einem verpatzten Start einfach nicht mehr in die Gänge, zumal das Spitzenfeld bereits enteilt war. Da sich nur die besten zwei fürs Finale qualifizieren, schied Thury (KTM) vom Team Falcon Motorsport mit Platz 4 aus. Die Enttäuschung stand dem 22-Jährigen ins Gesicht geschrieben. "Ich hatte mehr erwartet. Die Fans haben mich zwar immer wieder angefeuert, doch ich hatte viel Pech, vor allem am Freitag", sagte Thury.