FC Stollberg muss bei IFA Chemnitz ran

Fußball Landesklasse-Kicker wollen nach der Pleite in Schneeberg jetzt möglichst punkten

Stollberg. 

Stollberg. Für die Landesklasse-Fußballer des FC Stollberg steht am morgigen Sonntag erneut ein Auswärtsspiel an - die Männer um Trainer Bernd Eichenmüller müssen beim TSV IFA Chemnitz antreten. Damit treffen die Stollberger, die aktuell Sechste der Tabelle sind, auf eine Mannschaft, die Platz 15 belegt. Anpfiff ist 15 Uhr auf dem Rasenplatz im Stadion Eubaer Straße in Chemnitz. "In der Liga ist jeder Gegner unangenehm und jeder Gegner schwer. Für uns sowieso. Wenn wir solche Fehler machen wie zuletzt gegen Schneeberg, dann verlieren wir auch gegen IFA Chemnitz so klar und werden nichts holen", weiß Stollbergs Trainer Bernd Eichenmüller. An der Menge von Personal hapere es nicht. Mit einem 20-Mann-Kader sei man gut aufgestellt. Die Stollberger nehmen sich einiges vor fürs kommende Spiel, zumal sie zuletzt auswärts gegen den FC Concordia Schneeberg kein Land gesehen haben und sich letztlich mit 2:5 (1:4) geschlagen geben mussten. Jetzt gilt es, das Spiel in Schneeberg abzuhaken und nach vorn zu schauen. Eichenmüller sagt: "Geklemmt hat es bei diesem Spiel in Schneeberg überall. Wir waren naiv als Aufsteiger und einfach zu schwach." Man sei mit der Erwartungshaltung dort hingefahren, an die Heimspiele anzuknüpfen: "Der Fußballplatz ist derselbe, das Spiel elf gegen elf ist dasselbe, aber wir haben das einfach nicht hinbekommen. Wir hatten einen starken Gegner, der zurecht im oberen Tabellendrittel mitspielt." Selbst habe man absolut keinen Zugriff bekommen. Im Grunde sei die komplette Mannschaft überfordert gewesen und das habe sich aufs Ergebnis niedergeschlagen, so der Coach: "Wir müssen zufrieden sein, dass wir nicht sieben oder gar acht Tore kassiert haben. Wenn Schneeberg in Hälfte zwei mit genau der Effektivität agiert hätte wie in der ersten Halbzeit, hätten wir noch schlechter dagestanden." Nach der Pause hatte sich Bernd Eichenmüller schon etwas ausgerechnet für sein Team. Er hatte damit kalkuliert, dass die Schneeberger nachlassen, doch das ist nicht eingetreten. "Wir wären sehr froh gewesen, wenn wir einen Punkt geholt hätten, aber der war von Anfang an in weiter Ferne", so Eichenmüller, der hofft, dass sein Team jetzt in Chemnitz anders auftritt.