FCE Aue: Drei Tore in 17 Minuten

Fußball FC Erzgebirge Aue gewinnt gegen Würzburger Kickers

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Foto: Harry Härtel

Aue. Der FC Erzgebirge Aue hat am Sonntag einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Der Zweitligist siegte gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten FC Würzburger Kickers mit 3:1. Damit springen die Erzgebirger vom Relegationsplatz auf den 13. Tabellenplatz, weil die zeitgleich spielenden Löwen von 1860 München 0:1 zuhause gegen Eintracht Braunschweig verlieren. Zudem ziehen sie an Fortuna Düsseldorf vorbei, die auswärts bei Hannover 96 mit 0:1 nach Hause geschickt werden.

Ausnahmegenehmigung für Fans

Doch zurück ins Lößnitztal: Nach 17 Minuten haben sich viele der mehr als 9000 FCE-Anhänger im Erzgebirgsstadion verdutzt die Augen gerieben: Die Gastgeber führten bereits mit 3:0. Erstmals in dieser Saison hatte der FC Erzgebirge Aue eine Ausnahmegenehmigung erhalten und durfte die so genannte Pufferzone zum Fanblock der Würzburger öffnen. Damit standen für die Veilchen-Fans zusätzlich 1000 Tickets zur Verfügung.

Tore über Tore

Die Lila-Weißen gaben von der ersten Minute an Gas und konnten schon in Minute drei das erste Mal jubeln. Ein Freistoß von Mario Kvesic landete an der Latte, Fabian Kalig aber nutzt den Abpraller und bringt sein Team in Führung. Aue dominiert das Spiel weiter. In der 9. Minute wird Calogero Rizutto im Strafraum gefoult. Der Schiedsrichter zeigt auf den Elfmeterpunkt. Über die Entscheidung gab es nichts zu diskutieren. Natürlich legte sich Dimitrij Nazarov zurecht und mittlerweile zweifelt keiner mehr an seinem Geschick. Der 27-Jährige aserbaidschanische Nationalspieler verwandelte erneut und damit zum 7. Mal vom Elfmeterpunkt.

Nach weiteren acht Minuten trug sich Pascal Köpke in die Torschützenliste ein. Köpke wird von Christian Tiffert bedient, lässt Peter Kurzweg einfach stehen und schiebt an Kickers-Schlussmann Jörg Siebenhandl vorbei.

In der 58. Minute wechselte Kickers-Trainer Bernd Hollerbach den ehemaligen Auer-Spieler Rico Benatelli aus. Für ihn kam Patrick Weihrauch und dieser erzielt postwendend mit seiner ersten Ballberührung den Anschlusstreffer für die Würzburger Kickers. Trotz einiger weiterer Chancen auf beiden Seiten, sollte es bei diesem 3:1 bleiben.