FCE: Beäugter "Jungspund" überzeugt mit Leistung

Personal Aue bleibt für Trainer Domenico Tedesco erste Wahl

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Helge Leonhardt (r.) und Domenico Tedesco bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz. Foto: Carsten Wagner

Aue. Wie muss der Trainer aussehen, der ein Team aus einer auf den ersten Blick aussichtslosen Situation zum Klassenerhalt führt? Diese Frage haben sich Anfang März viele gestellt. Diverse Namen wurden gehandelt: Bekannte und weniger bekannte Trainer ins Spiel gebracht. Doch dann kam einer, den hatte wohl kaum einer auf dem Zettel. Veilchen-Präsident Helge Leonhardt präsentierte eine gute Woche nach dem Weggang von Pavel Dotchev den Jungspund, Domenico Tedesco.

Tedescos bisherige Karriere

Bei den Veilchen unterschrieb er einen bis Ende Juni 2018 laufenden Vertrag. Der Trainerstamm - so wurde damals festgelegt - bleibt unverändert: Co-Trainer Robin Lenk, Athletikcoach Werner Schoupa und Torwarttrainer Max Urwantschky stehen Tedesco zur Seite. Der 31-Jährige, der im italienischen Rossano geboren wurde, kam vom Bundesligisten TSG Hoffenheim ins Erzgebirge: Er war dort Nachwuchstrainer der U19. Zuvor war er von 2006 bis 2015 beim VfB Stuttgart, in seiner alten Heimat, aktiv.

Erfolg überzeugt

Kurz nach seiner Vorstellung kamen kritische Stimmen auf, die den 31-Jährigen zu jung, zu unerfahren und zu unpassend fanden. Doch wer Erfolg hat, überzeugt. Genau das hat der "Jungspund", der vor seiner ersten Pressekonferenz sichtlich aufgeregt war, hervorragend gemacht.

"Ich fühle mich sehr wohl in Aue. Wir haben ein sehr gutes Vertrauensverhältnis. Ich fühl mich im Trainerteam wohl, da gibt es keine Entscheidung, die ich treffen müsste", so Tedesco zu Spekulationen, dass er in diesem Sommer abgeworben wird.