FCE: Der Flutlichtfluch bleibt

Fussball Veilchen verlieren auch zuhause gegen Heidenheim

Aue. 

Aue. Der FC Erzgebirge Aue konnte auch im elften Flutlichtspiel dieser Saison den Flutlichtfluch nicht überwinden: Gegen den 1. FC Heidenheim hieß es zum Schluss 0:1. Der Spiel entscheidende Treffer fiel am Freitagabend bereits in der 5. Minute durch Robert Andrich. "Das war schon brutal, dass er von dem eigenen 16er bis zu unserem Tor durchlaufen konnte", kommentiert FCE-Stürmer Pascal Testroet nach dem Schlusspfiff. Der Offensivmann war angeschlagen ins Spiel gegangen: "Ich war den ganzen Tag krank mit leichtem Fieber. Aber es geht um alles und da kann man nicht sagen, wenn man laufen kann, es geht nicht", so Testroet und weiß, dass er alles gegeben und rausgehauen hat, was in ihm steckte.

Steve Breitkreuz wieder mit dabei

Sein Comeback erlebte - nach seiner Verletzungspause - Steve Breitkreuz. Auch er war nach der Niederlage sichtlich enttäuscht: "Wenn man spielt, dann will man gewinnen. Bei mir persönlich überwiegt die Dankbarkeit, dass ich gesund vom Platz gehen kann, dass ich wieder Fußball spielen kann." Die Zwangspause habe ihn geprägt und ihn mental weitergebracht. "Es bringt jetzt nichts, sich lange zu ärgern. Jeder kennt die Situation und es geht nur zusammen. Daher verlange ich von jedem, dass wir eng zusammenstehen." Man muss nach Hamburg fahren und dort das Beste geben.

Angeschlagen wirkte nach der vierten Niederlage in Folge natürlich auf Cheftrainer Daniel Meyer. Er habe im Stadion viele nette Aufforderungen bekommen, nach Hause zu fahren, meinte der Coach in der Pressekonferenz. "wir hatten schon ein- oder zweimal solche Phasen. Entscheidend sei aber, ob man das Gefühl hat, dass es am Trainer liegt oder ob er es noch im Griff hat. Und das müssen die Leute beurteilen, die nah dran sind", so Meyer.