FCE: Doch eine externe Lösung

Fußball Veilchen trennen sich vor Transferschluss von Kaufmann und verleihen Handle

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Helge Leonhardt muss wichtige und richtige Entscheidungen treffen. Foto: Carsten Wagner

Aue. Bevor sich am Donnerstag das Transferfenster geschlossen hat, gab der Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue wichtige Personalentscheidungen bekannt. Demnach gehen der Verein und Mittelfeldspieler Fabio Kaufmann ab sofort getrennte Wege. "Der ursprünglich bis Ende Juni 2020 abgeschlossene Vertrag mit dem 24-Jährigen wurde im beiderseitigen Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung aufgelöst", hieß es in der offiziellen Pressemitteilung. Kaufmann war im Sommer 2016 vom FC Energie Cottbus zu den Veilchen gewechselt.

Bereits am Dienstag traf der Verein zusammen mit Simon Handle eine wichtige Personalentscheidung. Der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselt bis zum Ende der aktuell laufenden Saison auf Leihbasis zum FC Viktoria Köln.

Trainerfrage weiterhin offen

Derweil haben sich in dieser Woche die Schlagzeilen um die sportliche Leitung überschlagen. Am Samstag nach dem Sieg des FC Erzgebirge Aue gegen den 1. FC Nürnberg sagte Präsident Helge Leonhardt, dass sich die interne Lösung andeutet und Robin Lenk als Teammanager die Mannschaft trainieren soll.

Als mögliche Cheftrainer wurden Carsten Müller, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und Rastislav Hodul, Trainer der U17 gehandelt. Beide besitzen den notwendigen Schein als Fußballlehrer. In der Woche berichteten verschiedene Medien, dass die deutsche Fußballliga einem solchen Konstrukt nicht zustimmen würde. Deshalb suche der Verein nun doch nach einer externen Lösung.

Derweil hat der FC Erzgebirge Aue am Donnerstag ein Testspiel beim Bundesligisten VfL Wolfsburg bestritten. Am Ende hieß es dabei 3:0 (0:0) für die Gastgeber. Am kommenden Wochenende geht der Punktspielbetrieb weiter, dann müssen die Veilchen nach Ingolstadt.