FCE-Frauen starten gegen Union Berlin

Auftakt Auer Mannschaft mischt in der Regionalliga Nordost mit

Aue. 

Aue. Die Fußballerinnen des FC Erzgebirge Aue mischen in der Regionalliga Nordost mit und stehen dort aktuell auf dem neunten Tabellenplatz mit elf Punkten auf dem Konto. Derzeit ist es ein Nichtabstiegsplatz. Vom Keller der Liga will man sich möglichst auch fern halten. Das Team um Trainer Alexander Zamzow und Co-Trainer Bernd Stettinius ist gut aufgestellt. Dennoch gibt es personell einige Probleme durch Langzeitverletzungen.

Gegnerinnen haben einen gewissen Respekt

Die Verletzten-Liste sei schon recht groß und mache sich bei einem dünnen Kader schon bemerkbar. Wir hoffen, dass wir die Unterstützung aus der zweiten Mannschaft haben werden und Spielerinnen von dort mit zur Stange halten, so Stettinius. Das sei wichtig, denn es werde jede Spielerin gebraucht. Der Start nach der Winterpause wird gleich ein Knaller, denn die FCE-Frauen sehen sich auswärts der Mannschaft des 1. FC Union Berlin gegenüber - die aktuell Tabellenzweiten.

Anpfiff für dieses Spiel ist jetzt am Sonntag 13 Uhr in Berlin. "Wir fahren als krasser Außenseiter dort hin", sagt Bernd Stettinius und fügt hinzu: "Wir sehen unsere Chancen darin, dass die Gegnerinnen einen gewissen Respekt haben. Es muss gelingen, dass die Mannschaften Angst haben vor dem FC Erzgebirge Aue. Sie müssen wissen, da kommt ein Gegner, der alles gibt, wo man sich keine Blöße geben kann und man 100 Prozent geben muss, um die Auerinnen zu schlagen."

Eine Rechnung ist noch offen

Selbst habe man den Anspruch, 110 Prozent zu geben und die Gegnerinnen zu ärgern. Ziel sei es auch, selbst spielerisch weiter zu kommen und genauso auch mental. Man wolle immer mehr an Stärke gewinnen. In der Hinrunde haben die FCE-Frauen vor heimischer Kulisse eine 0:5 (0:2)- Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin kassiert. Es ist also eine Rechnung offen.

Die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde lief eher durchwachsen aufgrund des strengen Winters. Man habe nicht immer alle zum Training begrüßen können. Bedingt durch die Witterung hat man viel in der Halle trainiert. Von der Kondition her sieht Bernd Stettinius die Mannschaft soweit als gut vorbereitet.