FCE fühlt sich betrogen: Spielwertung wird angefochten!

Fussball Veilchen legen Protest gegen das Spiel in Darmstadt ein

fce-fuehlt-sich-betrogen-spielwertung-wird-angefochten
FCE-Präsident Helge Leonhardt will die Art und Weise der Niederlage in Darmstadt nicht hinnehmen. Foto: Carsten Wagner/Archiv

Aue. Der FC Erzgebirge Aue legt beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) Widerspruch gegen die Wertung des gestrigen Zweitligaspiels beim SV Darmstadt 98 , dass die Lila-Weißen mit 0:1 verloren hatten, ein.

Grund dafür sind drei eklatante Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichterteam unter der Leitung von Sören Storks.

Präsident Helge Leonhardt fühlt sich betrogen

Dazu erklärt FCE-Präsident Helge Leonhardt im Namen des Vorstandes: "Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt. Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans, unserer Mannschaft und der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Das Fairplay wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten.

Das kann nicht sein! Darum haben wir uns zu diesem Widerspruch entschlossen. Zudem aber auch, weil wir deutschlandweit und darüberhinaus seit gestern eine Unzahl an Protestanrufen, Schreiben oder auch E-Mails erhalten haben. Alle durchweg mit dem Tenor, dass wir uns das nicht bieten lassen dürfen."

Weitere rechtliche Schritte gegen das Schiedsrichterteam werden geprüft

Mit Hinblick auf die enorme wirtschaftliche Bedeutung der getroffenen Fehlentscheidungen behält sich der FC Erzgebirge Aue weitere strafrechtliche und schadensersatzrechtliche Schritte gegen das Schiedsrichterteam wegen des Verdachts der Spielmanipulation vor. Der Verein hofft nun auf ein Fairplay des DFB. Der Widerspruch gegen die Wertung des Spiels SV Darmstadt 98 gegen den FC Erzgebirge Aue wurde dem DFB am Nachmittag übermittelt.