FCE hinter den Kulissen: Ohne Rückhalt der Familie geht es nicht

Herausforderung A-Lizenz für den Co-Trainer Robin Lenk

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Robin Lenk ist ein Familienmensch. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Er hat sie: Co-Trainer Robin Lenk konnte nicht nur den Klassenerhalt feiern, sondern hat auch seine A-Lizenz gemacht. "Es war schon lange geplant, die Scheine schnellstmöglich zu machen", sagt Lenk. Im Mai 2016 absolvierte er die Elitejugendlizenz, musste dann ein Jahr pausieren und legte nun die A-Lizenz hinterher. "Es war natürlich eine sehr stressige Zeit - gerade im Kampf um den Klassenerhalt", sagt der Co-Trainer.

Drei Wochen dauerte die intensive Schulung, die in eine viertägige Prüfung mündete. "Am Montag stand die schriftliche, am Dienstag die mündliche Prüfung auf dem Programm", so der 33-Jährige. Mittwoch und Donnerstag ging es an die Lehrproben mit der jeweiligen Nachbesprechung. "Da steht man halt fünf bis sechs Stunden auf dem Platz", so der zweifache Familienvater, der sich über viel Rückhalt, Verständnis und Unterstützung freuen konnte.

Ein Erfolgsrezept

Denn eines ist klar, die Familie musste zunächst ganz schön zurückstecken. In solchen Phasen sei das normal und leider nicht zu ändern, so Robin Lenk, der im kommenden Jahr seinen Fußballlehrer machen will. "Meine Schwiegermutter Kerstin hat meiner Frau ganz sehr geholfen."

Mit 13 Punkten beziehungsweise mit einer "Eins minus" kann Robin Lenk richtig zufrieden sein. Die Lehrprobe hat er sogar als Bester seines Kurses abgeschlossen. Lenk hatte Ende vergangenen Jahres seine Freundin Marlen geheiratet und im kleinen Kreis auf Schloss Wolfsbrunn in Hartenstein gefeiert. Zuvor waren die beiden zum zweiten Mal Eltern geworden.

Im Familienglück

Lenk war im vergangenen Dezember zum zweiten Mal Vater geworden und hatte damals auch seine Freundin Marlen geheiratet.