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Chemnitz

FCE: Horrorflug nach Höhenflug

Turbulenzen Spieler des FC Erzgebirge Aue kommen auf Rückflug in Unwetter

Dresden. 

Dresden. Eigentlich sollte der Flug von Düsseldorf nach Dresden für die Spieler des FC Erzgebirge Aue ein bisschen Entspannung in einer anstrengenden englischen Woche bringen. Doch die gewünschte Entspannung blieb aus. Die Veilchen erlebten nach ihrem 2:1-Höhenflug beim MSV Duisburg einen echten Horrorflug. Nicht einmal eine anderthalbe Stunde dauert normalerweise der Flug zwischen den beiden Städten, doch für die Lila-Weißen wurde dieser zur Tortur. Schuld war natürlich das Unwetter, das über Deutschland und Sachsen hinweg zog.

Ein Schock - nicht nur für die Spieler

"Das war echt nicht witzig", sagte am Montag Pascal Testroet, der tags zuvor einen Elfmeter sicher verwandelt hatte. Für ihn sei das schlimmste gewesen, dass selbst die Stewardessen geschrien haben. Wie weit der Flieger zum Teil absackte, kann der Stürmer freilich nicht einschätzen: "Ich weiß nur, dass ich zum Teil vollen Handyempfang hatte und das zeigt ja schon, wie weit wir unten waren."

FCE-Präsident Helge Leonhardt wollte ebenfalls fliegen, allerdings nicht nach Dresden, sondern nach Leipzig. "Mein Flug und andere auch wurden gecancelt", erzählt der Veilchen-Boss. Das Flug, das die Mannschaft nach Sachsen bringen sollte, hob ab. Die Schilderungen nach dem Horrorflug überraschten selbst Vielflieger Leonhardt: "Turbulenzen kenne ich. So etwas habe ich noch nicht erlebt.". "Wir waren im Flugzeug komplett ausgeliefert, konnten nichts machen - ein schreckliches Gefühl", sagt Testroet.



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