FCE: "Im Notfall können Menschenleben gerettet werden"

Schulung FCE macht sich fit bei der Handhabung eines Defibrillators

Aue. 

Aue. In vielen öffentlichen Einrichtungen sind bereits Defibrillatoren angebracht, die im Notfall Menschenleben retten können, wenn sie ordnungsgemäß und rechtzeitig zum Einsatz kommen. Im Nachwuchsleistungszentrum des FC Erzgebirge Aue ist ein solcher Defibrillator seit letztem Jahr Standard. Mit Hilfe des Helios Klinikums in Aue konnte ein solches Gerät angebracht werden.

Seitens des Vereins ist man für die Unterstützung dankbar. Ein zweiter Schritt war jetzt eine Schulung in Sachen Defibrillator. Vertreter des FC Erzgebirge Aue haben sich direkt vor Ort im Klinikum von Experten aufklären lassen. Carsten Müller, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums sagt: "Wir waren sieben Leute aus verschiedenen Bereichen des FC Erzgebirge Aue, die teilgenommen haben."

Helfen kann im Notfall jeder

Wie der 47-jährige positiv bemerkt, man sei mit dem Anliegen im Klinikum auf offene Ohren gestoßen. Müller sagt: "Uns ist es wichtig, dass wir für den Fall der Fälle, der hoffentlich nie eintritt, schnellstmöglich helfen können." Durch die Einweisung bekomme man einfach ein Stück mehr Sicherheit bei der Anwendung, um in der Lage zu sein, ein Menschenleben zu retten. Helfen kann im Notfall jeder.

In der Regel ist es so, dass die Anwendung eines Defibrillators selbsterklärend ist. Jeder Schritt ist vorgegeben und dennoch haben die meisten Leute Berührungsängste, nicht, weil sie nicht helfen wollen, sondern eher aus dem Grund, der betroffenen Person keinen Schaden zufügen zu wollen. Die Vertreter des FC Erzgebirge Aue sind in der Beziehung, dank der Schulung, jetzt fit und wissen, was im Ernstfall der Reihe nach alles zu tun ist.