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FCE-Kapitän Männel sponsert Corona-Tests für die Fans

Fussball FC Erzgebirge Aue empfängt Heidenheim noch einmal unter 3G-Regel

Aue-Bad Schlema. 

Aue-Bad Schlema. Das Spiel des FC Erzgebirge Aue gegen den 1. FC Heidenheim könnte die letzte Begegnung sein, die unter der 3G-Regel über die Bühne gehen darf. Das heißt: Geimpft, genesen und getestet berechtigt zum Betreten des Erzgebirgsstadions.

Nahe Zukunft heißt wohl 2G

Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden alle weiteren Spiele zunächst unter 2G-Bedingungen im Zuschauerbereich ausgetragen. Deshalb wirbt der Verein für die Begegnung und lockt mit einem besonderen Angebot. Kapitän und Torwart Martin Männel finanziert die Schnelltests für die Fans. Demnach kann sich jeder, der ein gültiges Ticket für diese Partie hat, am Samstag und Sonntag am Erzgebirgsstadion einem Antigen-Schnelltest unterziehen.

"RäucherMÄNNEL" ging weg wie warme Semmeln

Das Geld stammt aus dem Erlös der RäucherMÄNNEL-Aktion. Die 250 von ihm handsignierten Figuren waren innerhalb von vier Tagen ausverkauft. Die Tests sind am Samstag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag von 9 bis 11 Uhr möglich.

Und wie geht es mit den RäucherMänneln weiter? "Wir werden sie in der kommenden Woche versenden", kündigt Männels Frau Doreen an, die mit ihm gemeinsam die überaus witzige Idee ausgeheckt hatte.

Graffitikünstler hat die Figur entworfen

Der Entwurf für den hölzernen Männel stammt aus der Feder von Graffitikünstler André Morgner. "Er hat uns ein fertiges Männel hingestellt und wir waren begeistert", verrät Doreen Männel. Der Torwart trug da schon Martin Männels Logo, sein schwarzes Lieblingstrikot und eine Armbinde mit dem Buchstaben "C" für Kapitän. "Es gab noch ein paar Korrekturen, die wir dann vorgenommen haben", so Doreen. Dass der hölzerne Martin so schnell weg ging, war dann doch etwas überraschend. "Wir haben lange über die Zahl diskutiert und bei 250 Stück damit gerechnet, dass wir noch im nächsten Jahr welche verkaufen können", so Doreen Männel. Mit dem Erlös soll außerdem die Nachwuchsarbeit des FCE unterstützt werden.