FCE: Kellerduell gegen Kaiserslautern

Fussball FC Erzgebirge Aue muss gegen Tabellenschlusslicht antreten

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Hannes Drews bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Zwei Spiele gegen zwei Topteams der Liga: Der FC Erzgebirge Aue überzeugte. Die Veilchen konnten aus den Partien zuhause gegen den FC Ingolstadt und auswärts bei Holstein Kiel jeweils einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt entführen.

Die Roten Teufel sind im Aufwärtstrend

Nun kommt ein Kellerkind ins Erzgebirgsstadion. Am Samstag um 13 Uhr empfangen die Lila-Weißen den 1. FC Kaiserslautern. Die roten Teufel, die der ein oder andere schon abgeschrieben hatte, befinden sich mittlerweile im Aufwärtstrend. Mit 21 Punkten sind sie zwar nach wie vor Tabellenschlusslicht, haben aber wieder Tuchfühlung zu den Nichtabstiegsplätzen aufgenommen. Den 1. FC Kaiserslautern und den FC Erzgebirge Aue trennen aktuell nur noch vier Punkte.

FCK gewann das letzte Spiel

Das Spiel im Erzgebirge ist für die roten Teufel der Abschluss einer englischen Woche. Denn am Mittwochabend absolvierte der 1. FCK das Nachholspiel gegen Darmstadt 98. Der Kellerkrimi bei den Lilien endete mit 2:1 für die Gäste. Ein Vorteil im Sieg sieht Veilchen-Cheftrainer Hannes Drews nicht: "Durch einen Sieg nimmt man mehr Euphorie mit ins nächste Spiel, wenn man weiß, dass es das letzte der englische Woche ist." Bei einer Niederlage wäre das Tabellenschlusslicht aber vielleicht mit noch mehr Wut im Bauch im Erzgebirge aufgelaufen. "Es gibt für beides pro und contra", sagt der Trainer.

Hinspiel konnten die Veilchen für sich entscheiden

Viel wichtiger als diese Analyse ist die Entwicklung des 1. FCK in den vergangenen Wochen. Die Mannschaft von heute ist kaum noch mit der Mannschaft aus dem Hinspiel zu vergleichen, gegen die der FCE mit 2:0 auf dem Betzenberg gewonnen hatte. Hannes Drrews sieht vor allem das wachsende Selbstvertrauen: "Als wir in Kaiserslautern gespielt haben, sind ihnen viele Sachen nicht so gelungen, wie sie sich das vorgestellt haben", sagt Drews. Beim Spiel in Darmstadt in dieser Woche habe man deutlich gesehen, dass ein paar mehr Abläufe beim 1. FCK besser funktionieren.