FCE-Leonhard stellt klar: neue Spieler bleiben

Fussball Nach Weggang von Tedesco kocht die Gerüchteküche

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Helge Leonhardt. Foto: Carsten Wagner

Aue. Der Präsident des FC Erzgebirge Aue, Helge Leonhardt, hat sich "aufgrund der Diskussionen und Falschdarstellungen in den sozialen Netzwerken und zum Teil auch in der Presse zum Wechsel von Domenico Tedesco zum FC Schalke 04" auf der Homepage des Vereins zu Wort gemeldet. Helge Leonhardt will - nach eigener Aussage - Schaden vermeiden, der daraus entstehen könnte.

"Es ist mitnichten so gewesen, dass der Vorstand des FCE bereits seit einer Woche vom bevorstehenden Abgang des bisherigen Cheftrainers Tedesco wusste oder dass es gar eine entsprechende offizielle Anfrage von Schalke 04 gab", heißt es in der offiziellen Stellungnahme.

Die offizielle Anfrage von Schalke 04 habe es erst am Freitagnachmittag gegeben. "Erst dieser Sachverhalt ist die Grundlage, die uns zum Handeln zwingt, sowie dazu, entsprechende seriöse Stellungnahmen und Positionierungen in der Öffentlichkeit und in den Medien zu kommunizieren", so der Veilchenboss weiter.

Auch anderen Gerüchten widersprach Leonhardt deutlich. Demnach entbehre es jeglicher Grundlage, dass die bereits verpflichteten Neuzugänge aufgrund der Vertragsauflösung mit dem bisherigen Cheftrainer eine Ausstiegsklausel aus ihren Verträgen hätten.

Trainerfrage weiter offen

Neuigkeiten zur Trainersuche teilte Helge Leonhardt nicht mit.

Derweil steht der Gegner der Veilchen in der 1. Runde des DFB-Pokals fest: Wehen Wiesbaden. "Wehen belegte in der letzten Saison unter Rüdiger Rehm einen guten 7. Platz in der 3. Liga. Ein anspruchsvoller Gegner den man mit vollster Konzentration entgegen treten muss", so Präsident Leonhardt. Die erste Runde im DFB-Pokal wird Mitte August ausgetragen.