FCE macht halbe Million Euro Gewinn

Fußball Mitgliederversammlung des FCE

Der FC Erzgebirge Aue hat das Geschäftjahr 2018/2019 mit einem Gewinn von mehr als einer halben Million Euro abgeschlossen. Das hat Veilchen-Präsident Helge Leonhardt auf der Jahresmitgliederversammlung des Vereins am Freitagabend bekanntgegeben.

Von Wirtschaftsprüfer Markus Klein gab es für diese Entwicklung viel Anerkennung. Auch die Einnahmen aus dem Bereich des Fanshops wären gestiegen, so Klein und lobte Simone Adler und ihr Team. Zu dieser Entwicklung trage nicht nur das gute Sortiment, sondern auch der neue Fanshop bei.

Für heftige Diskussionen sorgte eine Satzungsänderung, in der er es darum ging, ob der Präsident und Vizepräsident auch zukünftig ausschließlich ehrenamtlich arbeiten sollenl. Die neue Satzung wurde trotzdem mit übergroßer Mehrheit angenommen. Damit kann der Aufsichtsrat zukünftig entscheiden, ob der Präsident hauptamtlich oder ehrenamtlich arbeitet.

Gleichzeitig informierte Helge Leonhardt darüber, dass er eine Kooperation mit Spartak Moskau anstrebt. Auf der Grundlage stattgefundener Gespräche zwischen ihm und den Verantwortlichen des FC Spartak Moskau, insbesondere mit dem Generaldirektor Tomas Zorn, wurde ein Memorandum über eine langfristige Kooperation unterschrieben. Dieses halte die wesentlichen Punkte fest, die auf eine Zusammenarbeit zwischen beiden Vereinen abzielen. "Die Clubs streben eine langfristige Partnerschaft im sportlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich an", heißt es in einer Pressemitteilung. Im Dezember soll es dazu ein weiteres Treffen in der russischen Hauptstadt geben. Dort hatte vor wenigen Wochen Domenico Tedesco als Trainer angeheuert. Torwarttrainer Max Urwantschky folgte ihm und wurde dafür beim FC Erzgebirge Aue freigestellt.