FCE: Mit Vollgas gegen Regensburg

Fussball FC Erzgebirge Aue analysiert Fürth-Niederlage kritisch

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Trainer Hannes Drews (li.) muss höchstwahrscheinlich auf Clemens Fandrich verzichten. Foto Katja Lippmann-Wagner

Aue. Die Zeit des Redens und des Analysierens ist vorbei: Am Sonntag spielt der FC Erzgebirge Aue wieder Fußball. Routinier Christian Tiffert bleibt gelassen: "Ich sage immer, dass man nicht zu viel nachdenken sollte. Durch ein vermasseltes Spiel ist nicht alles schlecht." Tiffert weiß, dass ihm beim Spiel in Fürth (2:1) eine Schlüsselrolle zu kam: "Ich bin da sehr kritisch zu mir selbst. Ich hatte keinen guten Tag. Es wäre halt schön gewesen, wenn nicht alle elf Mann ausgefallen wären und wenn andere Spieler Verantwortung übernommen hätten."

Die zwei Niederlagen infolge ärgern zwar auch Stürmer Pascal Köpke, doch von einer Mini-Krise will er nicht sprechen.

"Gegen Union haben wir ja ein ganz gutes Spiel gemacht", so der Veilchenstürmer: "Wir müssen gegen Regensburg einfach wieder Vollgas geben." Gegen Fürth habe man einfach zu viel vermissen lassen.

Mannschaft übt Selbstkritik

"Es gab viele Fehlpässe, was man von uns ja gar nicht so kennt", so Köpke in der Rückschau. Aber vielleicht sei es so, dass sein Team unter Druck besser spielt. 13 Punkte nach zehn Spieltagen sind zwar kein Grund sich auszuruhen, aber ein bisschen "erfolgsverwöhnt" sind die Veilchen damit schon.

Das sieht auch Cheftrainer Hannes Drews so: "Wir müssen besser in die Zweikämpfe kommen. Wir waren nicht aggressiv genug und haben sehr passiv agiert." Doch auch Drews will nicht zu lang zurückschauen, sondern ist längst auf das Spiel gegen Jahn Regensburg fokussiert. Bei diesem aber werden ihm zwei Spieler fehlen. Fabian Kalig muss eine Gelbsperre absitzen und Clemens Fandrich laboriert an einer Schulterverletzung. Zwar war am Donnerstag das letzte Wort noch nicht gesprochen, doch alles deutet auf eine Zwangspause hin. "Bei Sören Bertram sieht es ganz gut aus. Er hat am Mittwoch schon das erste Mal mit Maske trainiert", so der Trainer: "Zunächst war es ungewohnt." Doch ziemlich sicher ist, dass sich Bertram schnell als "Maskenmann" einspielt.