FCE: Nazarov zeigt sich angriffslustig

Fußball FC Erzgebirge Aue empfängt am Sonntag SV Darmstadt 98

Aue. 

Aue. Länderspielpause und ein bisschen Ruhe? Weit gefehlt: Der FC Erzgebirge Aue wollte die Zeit sinnvoll nutzen und hat Ende der vergangenen Woche ein Testspiel in Bamberg bestritten. Dort trafen die Schützlinge von Cheftrainer Dirk Schuster auf Ligakonkurrent Greuther Fürth. Beide Vereine verständigten sich auf eine verkürzte Spielzeit von 2 mal 35 Minuten. Allerdings lief es für den FC Erzgebirge Aue nicht gut. Letztendlich unterlagen die Erzgebirger mit 3:1. Die Tore für die Fürther erzielten Dickson Abiama (9., 58.) und Timothy Tillmann (FE, 21.). Nach einer Viertelstunde traf Antonio Jonjic zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die Veilchen. Mit dabei war auch Dimitrij Nazarov. Er zeigte sich nach der Begegnung in Bamberg angriffslustig und machte deutlich, dass ihm der Platz auf der Bank überhaupt nicht gefalle: "Ich bin 30 und kann noch ein bisschen kicken."

Ähnlich wie in der vergangenen Saison hofft Nazarov auf seine Chancen. Er wisse, dass die Jungs ihn brauchen und er brauche die Jungs. "Es wird bald wieder so sein wie im letzten Jahr, da bin ich mir sicher", so Dima am Veilchen-Mikrofon nach dem Testspiel. Schon vor dem Spiel in Bamberg stand fest, dass der FCE in den kommenden Wochen auf die Dienste von Verteidiger Malcolm Cacutalua und Mittelfeldspieler Erik Majetschak verzichten muss. Beide Spieler fallen verletzungsbedingt aus. Malcolm Cacutalua laboroert an einer Knieverletzung, die sogar einen operativen Eingriff erforderlich macht. Die Fußverletzung bei Erik Majetschak wird konservativ behandelt.

An diesem Sonntag empfangen die Lila-Weißen ab 13.30 Uhr im Erzgebirgsstadion den SV Darmstadt 98. Erneut wird das Spiel als Geisterspiel ausgetragen. Nach wie vor sind aufgrund der Pandemie-Lage bei Sportveranstaltungen nicht erlaubt.