• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

FCE-Ringer verlieren Derby gegen Greiz

Ringen Zwei wichtige Leistungsträger haben gefehlt

Aue. 

Aue. Das war denkbar knapp - vor dem letzten Kampf stand es im Ringer-Derby in der 1. Bundesliga zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem RSV Rotation Greiz 12:13. So lag alle Spannung auf dem letzten Kampf im Limit bis 75 Kilo klassisch. Für Aue stand Vahid Samarbakhsh auf der Matte, der sich nach Punkten 2:8 dem Greizer Igor Besleaga geschlagen geben musste. Für die Gastgeber bedeutete das die Niederlage im ersten Heimkampf der Saison, der in der Auer Neustadthalle vor großer Fankulisse gelaufen ist. Die Stimmung in der Halle war zum Schluss etwas hitzig und es kam fast zu einem Handgemenge.

Coach verärgert

Beim Kampf gegen Greiz konnten die Auer nicht mit voller Kapelle antreten. FCE-Trainer Björn Schöniger hatte die Aufstellung so weit fertig, doch dann kam kurzfristig die Nachricht, dass aufgrund der jetzt anstehenden Weltmeisterschaft und in dem Zusammenhang zur Vermeidung von Verletzungen, der Vizeeuropameister Krzysztof Bienkowski (66kg/F) Polen nicht verlassen durfte und auch der Ungar Robert Fritsch (75kg/K), Dritter der Europameisterschaft, nicht anreisen kann. Somit fehlten Björn Schöniger zwei wichtige Punkteholer und er musste die Mannschaft umbauen. So hat sich im Limit bis 66 Kilo Freistil Philipp Herzog in den Dienst der Mannschaft gestellt, konnte aber gegen den starken Zhargal Damdinov, der ihm technisch überlegen war, nichts ausrichten. Als Ersatz für Robert Fritsch ist Vahid Samarbakhsh angetreten, eigentlich ein Freistiler, der noch dazu sechs Kilo abgenommen hat. "Vor ihm ziehe ich den Hut. Er hat sich trotz der Niederlage gut verkauft", sagt Schöniger. Was den Coach dennoch etwas ärgert: "Wir hätten den Kampf gegen Greiz gewonnen, wären Krzysztof Bienkowski und Robert Fritsch dabei gewesen."

Kampf im Limit bis 61 Kilo

Es gab Kämpfe, wo sicher etwas mehr drin gewesen wäre. Mit Blick auf den Kampf im Limit bis 61 Kilo klassisch sagt Schöniger: "Steven Ecker hat stark gerungen. Sein Gegner Rasul Galamatov hat mehrfach Beinarbeit gemacht, was der Kampfrichter leider nicht gesehen hat. Normalerweise gewinnt Steven Ecker höher oder der Gegner wird disqualifiziert." So war es ein 6:0- Punktsieg und zwei Mannschaftspunkte. Siegreich waren auch Mateusz Dariusz Kampik (75kg/F), der nach Punkten Ergün Aydin geschlagen hat, Mate Krasznai (71kg/k) hat sich nach Punkten gegen Christian Fetzer durchsetzte und Franco Büttner (80kg/F) hat einen Punktsieg gegen Richard Schröder geholt. Für Laszlo Szabo (86kg/K) war der Kampf nach knapp 1,5 Minuten beendet, da sein Gegner Thomas Leffler verletzt aufgeben musste.