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FCE-Saisonrückblick Teil 2: Und täglich grüßt das Murmeltier

Trainerwechsel Dirk Schuster meldet sich nach 3:8-Debakel krank - Co-Trainer holt drei Punkte

Aue. 

Aue. Nachdem im ersten Teil FCE-Geschäftsführer Michael Voigt die Saison reflektierte, dreht sich heute alles um (Ex-?)Trainer Dirk Schuster: Die Gerüchteküche kocht seit Tagen und wird wohl erst verstummen, wenn ein neuer Coach präsentiert wurde. Was ist los mit Cheftrainer Dirk Schuster? Seit dem 12. Mai ist er krankgeschrieben. Die letzten beiden Saisonspiele wurde die Mannschaft durch Co-Trainer Marc Hensel betreut. Eine Niederlage bei Fortuna Düsseldorf und ein versöhnlicher Ausgang durch einen Sieg zum Abschluss gegen den VfL Bochum gehen auf Hensels Konto. Und damit ist klar: Obwohl der FC Erzgebirge Aue zum wiederholten Male ohne großes Zittern am Ende den Klassenerhalt schaffte, bahnt sich schon wieder ein Trainerwechsel an - der siebente Wechsel seit 2014.

Ohne Druck gelang nur noch wenig

Was genau aber ist passiert? Der FC Erzgebirge Aue durchbrach schon fünf Spiele vor Schluss die magische 40-Punkte-Marke. Damit war der Klassenerhalt perfekt. MIt dem Wissen von heute hätten sogar deutlich weniger Punkte gereicht. Doch statt befreit und ohne Druck aufzuspielen gab es ein torloses Unentschieden gegen den KSC und am 9. Mai die Klatsche gegen den SC Paderborn. Das Spiel schmerzte. Es war eine Qual für jeden Veilchenfan. 3:8 hieß es nach 90 Minuten und das obwohl die Lila-Weißen wie die Feuerwehr in die Begegnung gestartet waren. Dimitrij Nazarov hatte seine Mannschaft mit 2:0 nach nur vier Minuten in Führung gebracht. Was dann geschah, lässt sich schwer erklären. Die Abwehr des FCE brach quasi auseinander. Elf Tore in einem Spiel ist Rekord in der Geschichte der 2. Fußball-Bundesliga.

Update: Wie der Verein bekanntgab, verlässt Dirk Schuster im Einvernehmen den FC Erzgebirge Aue.



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