FCE-Stadion: Der Landrat bringt den Schlüssel

Fussball FC Erzgebirge Aue erhält seine neue Arena

Landrat Frank Vogel übergab symbolisch den Schlüssel. Foto: Carsten Wagner

Aue. Das Schmuckkästchen steht: Der FC Erzgebirge Aue hat am Freitag offiziell das fertig gestellte Erzgebirgsstadion übernommen. Es hat eine Kapazität von 16.080 Plätzen, Davon sind zirka 8900 Sitz- und zirka 7100 Stehplätze.

Landrat Frank Vogel übergab symbolisch den Schlüssel für den Neubau an FCE-Präsident Helge Leonhardt. "Der Landkreis als Eigentümer der Immobile hat 19,8 Millionen Euro in das Erzgebirgsstadion investiert", sagte Vogel im Rahmen der Übergabe.

Alles bleibt im Rahmen

Besonders stolz sind alle Beteiligten, weil sowohl der eng abgesteckte Zeitrahmen als auch die geplanten Kosten gehalten werden konnten. "Die Voraussetzungen für den Profifußball in der Region wurden somit gesichert und wesentlich verbessert", betonte Landrat Vogel.

Ans Rednerpult trat auch FCE-Kapitän Martin Männel. Schon bei seiner Verpflichtung 2008 habe es ein Stadionmodell mit einer Platzkapazität von 30.000 gegeben. Er sei froh, dass man dieses nicht umgesetzt habe: "Es hätte nicht in die Region gepasst und zu dem, was wir verkörpern", so Männel. Er freue sich auf die Spiele und darauf, dass die Fans nah dran und die Ränge steil sind.

Zum Abschluss des offiziellen Teils nannte Landkreischef Vogel eine neue Vision: Er wünschte sich, dass das Station zehn Mal in einer Saison ausverkauft ist. Die erste Chance dazu gäbe es am Sonntag. 13.30 Uhr empfängt der FCE zum ersten Heimspiel des Jahres Eintracht Braunschweig.