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Feierliche Inbetriebnahme der Mediennetze auf Sonnenberg

BAUREPORT Probleme wurden gemeinsam geklärt

Jahnsdorf. 

Jahnsdorf. Durch die bauwirtschaftlich guten Witterungsbedingungen konnte der Zweckverband Wasserwerke Westerzgebirge (ZWW) in vielen Teilen seines Verbandsgebietes Baumaßnahmen in diesem Jahr sehr frühzeitig beginnen. So auch zum 19. März auf dem Sonnenberg in Jahnsdorf.

Baukosten liegen bei fast 840.000 Euro

Auf einer Länge von insgesamt 900 Metern wurden in schwierigen Bauabschnitten Schmutzwasserkanäle und eine die Gleise der Bahn überquerende Abwasserdruckleitung mit zugehörigem Pumpwerk verlegt. Ein grundhafter Straßenbau seitens der Gemeinde Jahnsdorf schlossen die Tiefbauarbeiten erfolgreich ab. Außerdem erfolgten ein Rückbau von zwei alten Gruppenkleinkläranlagen und die Sanierung von 110 Meter Schmutzwassersammler. Möglich wurde dieses Investitionsvorhaben erst mit einer privaten Zuschussfinanzierung der betreffenden Grundstückseigentümer. Damit konnten insgesamt 42 Grundstücke im Gebiet des Sonnenberges auf eine zentrale Entwässerung des ZWW an die Kläranlage in der Wilhelmsdorfer Straße neu auf- oder umgebunden werden.

Die Baukosten belaufen sich auf 838.700 Euro. Davon fließen 20.000 Euro an Fördermittel sowie 84.000 Euro als Bürgerbauzuschuss mit ein. "Nun ist es Zeit, für die Unannehmlichkeiten der Baustelle danke an die betroffenen Grundstückseigentümer für ihre Geduld und Verständnis zu sagen", meinte ZWW-Geschäftsführer Frank Kippig zur feierlichen Inbetriebnahme der neuen Mediennetze und zur Freigabe der Straße am 16. November und betonte: "Besonderer Dank gilt Werner Dietz als Organisator der Bürgerinitiative und Michael Helbig als Grundstückseigentümer, der das Transportrecht für die Baumaßnahme zur Verfügung stellte. So der Beweis, dass eine Kläranlage ihren Namen nur dann gerecht wird, wenn mit den Bürgern Probleme gemeinsam geklärt werden."



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