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Sachsen

Fernwärme Lößnitz hat Elektro-Gefährt

KommunaLEs Vorteile des Fahrzeugs kommen zum Tragen

Lößnitz. 

Lößnitz. Hauptsächlich wird es auf Kurzstrecken im Lößnitzer Stadtgebiet zum Einsatz kommen, das Elektro-Fahrzeug, das bei der "Fernwärmeversorgung der Stadt Lößnitz" angeschafft und offiziell in Dienst gestellt worden ist. Als Eigenbetrieb gehört das Unternehmen zur Stadt Lößnitz. Wie Bürgermeister Alexander Troll erklärt, sei es auf kommunaler Ebene das erste Elektro-Fahrzeug in Lößnitz.

Das Fahrzeug hat eine Reichweite von 200 Kilometern. Das Einsatzfeld werde so gewählt, dass die Vorteile zum Tragen kommen. Investiert hat man rund 22.000 Euro zuzüglich 1200 Euro für die Wallbox. In Summe hat es 2000 Euro Förderung vom Bund gegeben und 1000 Euro steuert die EnviaM als Partner bei. "Es ist ein reines Nutzfahrtzeug", erklärt Marco Neubert, der stellvertretender Betriebsleiter der "Fernwärmeversorgung der Stadt Lößnitz" und ergänzt: "Es werden damit Werkzeuge transportiert. Unser technischer Mitarbeiter fährt damit beispielsweise zu Wartungen und nutzt das Fahrzeug auch bei Störeinsätzen." Für Kurzstrecken, wo kein Verbrennungsmotor richtig warm wird, sei das Fahrzeug ideal. Das Fahrzeug sei mit 500 bis 800 Ladezyklen angegeben, erklärt Neubert: "Das bedeutet bei einer Laufleistung von 10.000 Kilometern im Jahr würden wir damit 10 bis 15 Jahre hinkommen." Die Frage sei, ob die Akku so lange hält.

Man hat sich entschieden, diesen zu mieten. Wie Betriebsleiter Steffen Höll erklärt, sei das Thema Elektromobilität mit der Anschaffung des Fahrzeugs nicht abgeschlossen. Man können sich durchaus vorstellen weitere anzuschaffen, die kommunal genutzt werden. Außerdem wolle man eine Ladeinfrastruktur voranbringen. Geplant sei es, im Bereich des Firmensitzes der Fernwärme eine solche Station zu errichten und auch in der Altstadt soll etwas passieren.