Festjahr in Schwarzenberg: Highlights rund um Advent und Weihnachten

Schwarzenberg stimmt sich mit Bergparade, Weihnachtsmarkt und Märchenumzug auf das Festjahr ein

Schwarzenberg

Dichtes Gedränge herrscht am Samstag vor dem dritten Advent stets in Schwarzenberg. Denn dann erlebt der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt seinen Höhepunkt. Die große Bergparade lädt ein. Bergmärsche erklingen, die Stadt ist weihnachtlich beleuchtet und wenn der Steigermarsch ertönt, gibt es bei vielen Gänsehaut.

 

Teilnehmerzahl begrenzt

Weil der Markt in der Perle des Erzgebirges klein ist, musste in diesem Jahr auch die Teilnehmerzahl stark begrenzt werden. "Es gab im Vorfeld dieses Jahres noch mal eine engere Abstimmung mit dem Landesverband", sagt Gerd Rosam, Sachgebietsleiter Kultur und Tourismus bei der Stadt Schwarzenberg.

 

Bergbruderschaften aus der Region

Das Organisationsteam hatte darum gebeten, keine Vereine aus den Altbundesländern zur Parade einzuladen. Zum Hintergrund sagt Rosam: "Wir hatten im vergangenen Jahr über 620 Teilnehmer und das war ganz einfach zu viel. Wir haben dieses Jahr die Parade auf 500 Teilnehmer reduziert." Außerdem legen die Schwarzenberger Wert darauf, dass vor allem Bergbrüderschaften aus der näheren Umgebung vertreten sind. Dazu gehören unter anderem Johanngeorgenstadt, Sosa oder auch Rittersgrün. Unter den 500 Teilnehmern sind 162 Bergmusiker aus vier Kapellen. Bereits vor der Parade ist ein Konzert des Landesbergmusikkorps Sachsen geplant. Dieses spielt in gewohnter Weise unter der musikalischen Leitung von Landesbergmusikdirektor Jens Bretschneider.

 

Bergparade auf dem Markt

Die Parade setzt sich 17 Uhr auf dem Busbahnhof in Bewegung. Der Weg führt über den Bahnhofsberg auf den Markt, wo zum Abschluss vorm Ratskeller das feierliche Bergzeremoniell über die Bühne geht - Gänsehaut ist garantiert.

 

Höhepunkt des Festjahres im August

Ende August hat Schwarzenberg im wahrsten Sinne des Wortes den Höhepunkt des Festjahres erlebt. Auf dem Parkplatz am Hammerweg begeisterte die LEC GmbH Eibenstock mit einer Feier aus Licht, Lasershow und Feuerwerk. Zudem trat die Hochseilartisten-Gruppe Geschwister Weisheit auf. Auch Schwarzenbergs Oberbürgermeister Ruben Gehart war begeistert: "Der Lichterglanz mit den Gebrüdern Weisheite und der Lasershow - da gibt es wirklich noch einmal Bauchkribbeln. Das war ein Highlight."

 

Festjahr statt Festwochenende

Darüber hinaus habe man sich für ein Festjahr und nicht für ein Festwochenende entschieden. "Ich denke, das hat auch die Leute noch einmal zusammengeschweißt. Sie haben gesehen, wie viele Veranstaltungen in Schwarzenberg und Umgebung jährlich geboten werden." Den Auftakt ins Festjahr bildete ein Puzzlelauf. Aus allen Ortsteilen von Schwarzenberg haben Läufer Puzzleteile nach Schwarzenberg getragen. Auf dem Markt vorm Ratskeller, im Januar sogar noch unterm Weihnachtsbaum, setzten sie eine farbenfrohe 875 zusammen.

 

Kunst und Ausstellungen im Festjahr

Perla Castrum - ein Schloss voller Geschichte - hat das Festjahr in den Sonderschauen aufgegriffen. "Mit den Kunstspuren ging es los", sagt Museumsleiterin Nicole Ebert. Im Mittelpunkt standen Holzbildhauer Jörg Beier und Maler Ralf Alex Fichtner. "Wir hatten dafür große Unterstützung von Alexander Fichtner und Lydia Schönberg, also von den Kindern der beiden Künstler", sagt Nicole Ebert. Dadurch seien wunderbare Ausstellungsstücke zusammengekommen. Den Abschluss des Festjahres bildet eine Sonderschau zu den Arbeiten von Harry Schmidt. Diese wird am Freitag eröffnet und zeigt unter anderem Holzkunst. Während des Weihnachtsmarktes ist sie täglich geöffnet.

 

Märchenumzug für Kinder

Der Märchenumzug ist alljährlich ein Anziehungspunkt zum Schwarzenberger Weihnachtsmarkt. Auch 2025, im Festjahr der Stadt, lädt er am 3. Advent ab 14.30 Uhr. Gestaltet wird dieser von den Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte der Stadt Schwarzenberg. Sie schlüpfen in die Kostüme und marschieren vom Busbahnhof zum Markt. Mit dabei sind auch Burgfräulein Edelweiß und Ritter Georg. Die Symbolfiguren der Stadt dürfen in einer Pferdekutsche Platz nehmen.

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