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Festjahr zum 200-jährigen Kirchenjubiläum in Gornsdorf

Kirche Neben Gottesdiensten auch Vorträge oder Konzerte geplant

Gornsdorf. 

Gornsdorf. Zum 200-jährigen Jubiläum der Gornsdorfer Kirche im kommenden Jahr sind insgesamt 36 Veranstaltungen angesetzt, die über das gesamte Jahr verteilt sind. Die Vorbereitungen für das Festjahr begannen bereits in der Weihnachtszeit 2019. "Zunächst war eine Festwoche angedacht, wir hätten in dieser Zeit aber nicht alle gewünschten Programmpunkte unterbringen können. Wir hoffen nun mit unserem Festjahr ein breites Publikum ansprechen zu können", sagt Christoph Clauß, Sprecher des Freundeskreises Gornsdorfer Glocken. Der 69-Jährige ist außerdem Mitglied im Vorbereitungskomitee zum 200-jährigen Jubiläum.

Besondere Ausstellung zur Geschichte der Kirche

Ein wesentlicher Bestandteil des Festjahres sind verschiedene Gottesdienste. Außerdem wird es während des gesamten Veranstaltungszeitraumes eine Ausstellung zur Geschichte der Kirche sowie von Gemälden des Gotteshauses geben. "Der Höhepunkt ist ein Festgottesdienst mit dem stellvertretenden Landesbischof Dr. Thilo Daniel am 30. Oktober", erklärt Christoph Clauß. Neben den Gottesdiensten wird auch auf kultureller Ebene einiges geboten. Geplant sind verschiedene Konzerte, unter anderem mit den Gebrüdern Kaufmann, dem Musikfest Erzgebirge oder auch dem Jugendsinfonieorchester Annaberg-Buchholz. Außerdem werden verschiedene Vorträge, beispielsweise zu den Themen Glaube und Theologie in verschiedenen Zeitepochen bis hin zur Gegenwart sowie zum Thema Kunsthistorie gehalten.

Sanierungsgeschichte der Kirche

Bis Weihnachten sind neben einer Festschrift auch ein Schwibbogen und ein Lichterhaus mit dem Motiv der Gornsdorfer Kirche geplant, welches im Pfarramt käuflich erworben werden kann. Die Geschichte der Gornsdorfer Kirche reicht bis ins Jahr 1822 zurück. Nach dem Bau wurde 1833 die Turmuhr montiert. 1912 folgte der Einbau der Orgel der Firma Schweißer, die bis heute an ihrem Platz steht. Im gleichen Jahr wurde die Kirche auch elektrifiziert. Allerdings wurde erst 1904 eine Dampfheizung installiert. In den 1960er Jahren wurde das Gotteshaus im Innenraum erstmals nach historischem Vorbild saniert, vor wenigen Jahren fand die letzte Sanierung im Außenbereich statt.

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