Feuer frei: Neue Wettkampfanlage für Schießsportzentrum

Bau Schwarzenberg entwickelt sich weiter

Schwarzenberg. 

Schwarzenberg. An der Ritter-Georg-Sportstätte hat sich in den vergangenen Tagen einiges getan. Dort entsteht nämlich die 100-Meter-Wettkampfanlage des Schwarzenberger Schießsportzentrums.

Verein muss vieles in Eigenleistung erbringen

"Wir haben eigentlich alles, nur speziell diese Anlage für Langwaffen hat uns noch gefehlt", sagt der Vereinsvorsitzende Peter Blechschmidt. Die endgültige Entscheidung, diese Anlage zu bauen, ist im November 2018 gefallen. Die Pläne allerdings gibt es schon lang, allerdings ist der Verein zwingend auf die Zuschüsse der Stadt Schwarzenberg angewiesen und die entsprechende Entscheidung wurde eben Ende des vergangenen Jahres getroffen.

"Das Projekt hat Tom Seemann gemacht", sagt Blechschmidt und ergänzt: "Er ist Vereins- und Vorstandsmitglied und hat mit dem Projekt die Grundlagen dafür geschaffen." Noch bevor die Stadt die entsprechenden Zuschüsse beschlossen hatte, war der Vereinsvorstand aktiv, kümmerte sich beispielsweise bereits um die Baugenehmigung und reichte den notwendigen Bauantrag im Landratsamt ein. "Wir haben diesen auch bewilligt bekommen", so der Vereinschef.

Dass die Anlage mit Hilfe von Kanalrohren gebaut wird, war ein Vorschlag des Schießstandsachverständigen Uwe Hempel. "Er hat uns diesen Vorschlag unterbreitet, weil rundum bebautes Gebiet ist. Da muss ja auch der Schallschutz gewahrt werden." Während des Baus muss der Verein mit seinen 108 Mitgliedern vieles in Eigenleistung erbringen, anders sei es nicht möglich, dieses Projekt finanziell zu stemmen. Dort wo es aber notwendig ist, greifen die Verantwortlichen auf professionelle Hilfe zurück. So hat die WTK GmbH die beiden Rohrtunnel innerhalb von zwei Wochen fix und fertig verlegt. In einem nächsten Schritt wird der Kugelfang erstellt, damit die Rohre von diesem aus mit Erdmassen verfüllt werden können.