Feuerwehr Eibenstock feiert: Neues Einsatzfahrzeug übergeben

Nach dem Unfall des Vorgängerfahrzeugs erhält die Wehr ein modernes HLF 20 mit neuester Technik.

Eibenstock

Unter lautem Sirenengeheul und dem Blaulicht zahlreicher Einsatzfahrzeuge ist am Donnerstag das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Freiwilligen Feuerwehr Eibenstock feierlich in Dienst gestellt worden.

Große Verbundenheit unter den Kameraden

Begleitet wurde die Übergabe von den Wehren aus Sosa, Carlsfeld, Schönheide, Bockau, Hundshübel, Stützengrün und Lengenfeld sowie von der Bergwacht – ein eindrucksvolles Zeichen der Kameradschaft und Verbundenheit im oberen Erzgebirge.

Neues Fahrzeug nach Unfall ersetzt beschädigtes Einsatzmittel

Nach einem Unfall, bei dem das bisherige Fahrzeug beschädigt worden war, kann die Eibenstocker Wehr nun wieder auf modernste Technik zurückgreifen. Das neue HLF 20 basiert auf einem MAN-Fahrgestell und wurde vom renommierten Hersteller Ziegler gefertigt.

Moderne Technik für schnelle Hilfe

Das Einsatzfahrzeug verfügt über einen Wassertank mit 2000 Litern Löschwasser und 120 Litern Schaummittel. Mit an Bord sind außerdem ein großer, schwerer Rüstsatz für technische Hilfeleistungen, Ausrüstung zur Absturzsicherung, Rettungssysteme sowie First-Responder-Material – damit ist die Wehr, laut Wehrleiter Phillip Pilgermann, für nahezu jede Einsatzlage bestens gerüstet. Die Truppenkabine bietet Platz für neun Einsatzkräfte.

603.000 Euro Investition in Sicherheit

Die Gesamtkosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 603.000 Euro. Finanziert wurde das neue HLF 20 durch Fördermittel, Eigenmittel der Stadt, Spenden sowie Versicherungsleistungen aus dem Unfallschaden. Diese breite Finanzierung zeigt, wie wichtig die Unterstützung der Feuerwehr in der Region genommen wird.

Ein starkes Zeichen der Kameradschaft

Mit der Indienststellung des neuen HLF 20 ist die Feuerwehr Eibenstock wieder voll einsatzfähig – und bestens vorbereitet, wenn Hilfe gebraucht wird. Der feierliche Empfang unter Blaulicht und Applaus war zugleich Ausdruck des starken Zusammenhalts der Feuerwehren im oberen Erzgebirge.

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