Figuren erzählen Stadtgeschichte

Symposium Holzbildhauer fertigen die Gruppe Exulanten

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Es fehlen nur noch drei Figuren: Ein Kind, ein Hund und eine Ziege. Alle anderen Kunstwerke wurden übergeben. Foto: Katja Lipmann-Wagner

Johanngeorgenstadt. Die Riesenpyramide und der Riesenschwibbogen von Johanngeorgenstadt sind wahre Besuchermagneten. Viele Erzgebirger und Touristen wollen die beiden Kolosse sehen. Nun bekommen die "Wahrzeichen" Zuwachs: Nach sechs intensiven Arbeitstagen des aktuellen Holzbildhauersymposiums konnte am 3. Oktober die Figurengruppe "Exulanten" an die Stadt übergeben werden.

Noch etwas Geduld ist gefragt

Die Freude bei Bürgermeister Holger Hascheck war groß: "Den Gedanken zum Platz, wo sie aufgestellt wird, gab es bereits." Eine Freifläche zwischen Pyramide und Pferdegöpel scheint dafür bestens geeignet. Allerdings muss das Grundstück noch durch die Wismut saniert werden. Daher wird noch einige Zeit vergehen, ehe die Figurengruppe zu bestaunen ist.

"Frühestens Ende 2018 wird es soweit sein", sagt Tom Pote, der das Holzbildhauersymposium gemeinsam mit den Johanngeorgenstädter Schnitzern organisierte. Die Figurengruppe erzählt ein Stück Stadtgeschichte. Die Kommune ist einst als Exulantensiedlung entstanden. Damit die Gruppe als Ganzes wahrgenommen wird, stehen die Figuren auf Sockeln, die puzzleartig zusammengesetzt werden. "Der kleinste Sockel ist auf der linken Seite zwanzig Zentimeter hoch, der höchste auf der rechten Seite 60 Zentimeter", so Pote.



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